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GRÜNE wollen „Gedächtnis der Stadt“ erhalten
22. Mai 2015
19:58
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12. Mai 2015
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Von der Stadtverordnetenfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Oberursel haben wir folgende Mitteilung bekommen:

GRÜNE wollen „Gedächtnis der Stadt“ erhalten
Fraktionsbesuch im Vortaunusmuseum

Angesichts der aktuellen Haushaltslage stehen derzeit viele städtische Projekte auf dem Prüfstand. Hierzu gehören auch das Vortaunusmuseum sowie das Stadtarchiv. Um sich über die Arbeit der beiden Institutionen zu informieren, hat die GRÜNE Stadtverordnetenfraktion gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Christof Fink das Vortaunusmuseum besucht.

Museumsleiterin Renate Messer berichtete über den Sinn und die Arbeitsweise des Stadtmuseums. Dabei vertrat sie auch ihre erkrankte Kollegin aus dem Stadtarchiv.
Das Vortaunusmuseum, das vor 27 Jahren an seinem Standort am Marktplatz gegründet wurde, zeigt eine Dauerausstellung mit Exponaten aus der Keltenzeit, gibt Einblick in die Industrie- und Stadtgeschichte, widmet sich aber auch – einzigartig in Deutschland – dem Seifenkistensport. Daneben gibt es Wechselausstellungen.

„Es ist erstaunlich, welche geschichtliche Bandbreite das Museum trotz des engen Raums und des kleinen Teams anschaulich machen kann“, stellt die GRÜNE Fraktionsvorsitzende Christina Herr nach dem Besuch fest. Hier zeige sich, dass man bereits heute sehr effizient arbeite. Zumal auch beim Vortaunusmuseum das große ehrenamtliche Engagement, das es in Oberursel gibt, zum Tragen komme. „Der Verein für Geschichte und Heimatkunde ist ein wichtiger Partner des Museums, dessen inhaltliche Arbeit dem Museum zu Gute komme“, so Christina Herr, „aber ohne das Museum verlöre der Verein auch einen wichtigen Kristallisationspunkt.“

Renate Messer stellte den GRÜNEN auch ihre Ansatzpunkte für eine Weiterentwicklung des Museums dar. So sei derzeit die Abteilung für Stadtgeschichte in Überarbeitung und man arbeite an einer Digitalisierung des historischen Stadtmodells. Dieses solle auch eine digitale Brücke in die reale Altstadt sein, so dass sich Besucher darstellen lassen könnten, wie die einzelnen Häuser heute aussähen bzw. wie sich die Stadt verändert habe.
Ein wichtiges Standbein der Museumsarbeit sei auch die Zusammenarbeit mit den Schulen, gehört doch Lokalgeschichte zum Lehrplan der Grundschulen. So gehört zu den Wünschen der Museumsleitung auch ein Raum, den man prioritär als Arbeitsraum für Schulklassen und Grundschulgruppen nutzen könne. „So prägt die Arbeit im Vortaunusmuseum die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit der Stadt, in der sie zur Schule gehen.“, so Christina Herr. „Dies ist ein wichtiger Punkt, dass Oberursel auch Heimat für Familien wird, die neu hierher gezogen sind.“

Das Vortaunusmuseum sei ein wichtiger Bestandteil auch der Familienfreundlichkeit der Stadt, so die GRÜNEN. „Als Lernort für Kindergarten- und Schulkinder, aber auch als Ausflugsziel für Familien, ist das Museum eine unverzichtbarer Teil unserer Stadt“, stellt Christina Herr fest. Als Ausgangspunkt vieler Stadtführungen biete es sowohl Einheimischen als auch Touristen eine gute Möglichkeit, Oberursel (neu) kennen zu lernen. Und gerade für die vielen Neubürger in der Stadt sei es auch eine wichtige Komponente, um sich in der neuen Heimat integrieren zu können.

Neben der Diskussion um die inhaltliche Konzeption ging es beim Fraktionsbesuch auch um die räumlichen Voraussetzungen für Museum und Archiv. Renate Messer informierte darüber, dass die historischen Gebäude, in denen die beiden Institutionen untergebracht seien, der Stadt gehörten und in den vergangenen Jahren viel in die speziellen Nutzungen investiert wurde. So müssten, gerade für das Archiv mit seinen Papierbeständen, besondere klimatische Bedingungen vorherrschen. Auch dem Aspekt des Brandschutzes sei ein besonderes Augenmerk gewidmet und die Brandmeldeanlagen koordiniert. Sollten die Einrichtungen getrennt werden, müssten separate Anlagen installiert werden.
Aber auch personell wäre die Nähe der Einrichtungen von großem Nutzen, da man sich eine Hausmeisterstelle teile, die überdies noch Aufgaben für die Stadtbücherei und das Historische Rathaus übernähme.
„Wer das Museum und das Archiv an andere Orte verlagern will, muss nicht nur Miete für neue Räume aufbringen, sondern auch viel Geld in diese neuen Räumlichkeiten investieren“, fasst Christina Herr die Informationen zusammen. „Dies ist keine Sparpolitik, sondern führt zu Mehrausgaben.“

Wer das Geld für Museum und Archiv nicht ausgeben wolle, der müsse ehrlich sagen, dass er diese Häuser schließen wolle. Dies sei aber nicht die Position der GRÜNEN. Die Standorte mitten in der Altstadt, in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und weiteren städtischen Institutionen sei ein Gewinn für Oberursel. „Wir wollen Leben in der Stadt und keine reine Shopping-Mall,“ stellte der Stadtverordnete Wolfgang Schmitt klar, „die öffentlichen Institutionen unserer Stadt gehören in ihr Herz und nicht an den Rand gedrängt.“

„Beide Institutionen zusammen, Vortaunusmuseum und Stadtarchiv, sind das Gedächtnis unserer Stadt“, fasste Christina Herr am Ende des Besuchs zusammen, „dieses wollen und müssen wir erhalten. Denn nur wer die Geschichte kennt, kann auch die Zukunft gestalten.“

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