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Impfzentrum Hochtaunuskreis
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11. Dezember 2020
23:30
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Graham Tappenden
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Impfzentrum Hochtaunuskreis

Heute dürfte ich ein Blick im Impfzentrum des Hochtaunuskreises nehmen. Das Impfzentrum befindet sich im alten Hewlett-Packard Gebäude in Ober-Eschbach, je nach Navi findet man ihn über die Hewlett-Packard-Straße 1 oder Am Grünen Weg 1. Das ist ca. 200m von der Bushaltestelle der Linien 1 und 11 in Bad Homburg, und ca. 300m von der Haltstelle der U2. Vor Ort sind ca. 260 Parkplätze (geschätzt vom Luftbild). Am Parkplatz wird auch ein Wartebereich für Hunde eingerichtet.
 
Vor Ort wurden die Pressevertreter vom Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr, Fachbereichsleiter für Katastrophenschutz Carsten Lauer und Dr. med. Dipl.-Jur. Nikolaos Sapoutzis vom Gesundheitsdienst.
 
Die Befehl zur Einrichtung des Impfzentrums erhielten sie vor 3 Wochen. Diese soll für 250 Tagen bestehen, mit einer Option auf Verlängerung. Das ist mit ein Grund, warum das Gebäude ausgewählt wurde, und keine Turnhalle oder ähnliches, denn diese könnte dann im kommenden Jahr nicht so einfach wieder genutzt werden, während das Impfzentrum noch in Betrieb ist. Ein anderer Grund war die Nähe zur Autobahnzubringer, um den Impfstoff auf direkten Weg liefern lassen zu können.
Pro Tag sollen zwischen 1.140 und 1.200 Personen geimpft werden können. Sie wird 15 Stunden am Tag geöffnet sein, Montags bis Sonntags zwischen 7 und 22 Uhr, in Zwei-Schicht-Betrieb. Die Durchlaufzeit soll ungefähr 15 Minuten dauern, allerdings muss man dann am Ende noch warten, falls doch eine Reaktion ausgelöst wird. d.h. es wird ca. 76 Personen pro Stunde geimpft.
 
Es wird ein zentrales Einladungsmanagement vom Land Hessen geben. Hierzu liegen im Moment keine weitere Details vor.
Am Eingang wird es eine elektronische Temperaturmessung geben. Wer erhöhtes Temperatur hat, wird in einem abgetrennten Bereich zur ärtzlichen Gutachtung gebracht und erstmal gar nicht weiter ins Impfzentrum reingelassen. Dort wird dann entschieden, ob man zur Impfung zugelassen wird oder das Gebäude wieder verlassen muss.
 
Nachdem die Einladungsunterlagen geprüft wurden, geht es dann zum roten Wartebereich. Ab hier dürfen nur die Personen weiter, die geimpft werden. Begleitpersonen müssen dann warten. Wer nicht gut zu Fuß ist wird vom Personal geholfen, und in den Gängen werden es Lotsen geben.
Im roten Bereich gibt es zwei Warteräume, je nach dem ob man eine ärztliche Aufklärung zur Impfung wünscht oder nicht. Nach der Aufklärung (bzw. ohne Aufklärung, nach der Wartezeit) geht es weiter zum blauen Bereich, wo die tatsächliche Registrierung stattfindet, bevor es zum gelben Bereich weiter geht und Wartezimmer vor den Impfkabinen.
 
Die Impfkabinen sind von zwei Seiten begehbar. Die Personen, die geimpft werden sollen, kommen vom gelben Warteraum in die Kabinen rein, die medizinischen Personal von der anderen Seite. Es wird ein Arzt oder eine Ärztin je 3 Kabinen geben, die Impfung selbst wird von medizinisches Personal verabreicht, diese haben alle eine entsprechenden Ausbildung von mindestens 3 Jahren Dauer. Es gibt zwei Kabinen (aus zwölf im ersten Trakt) für Rollstuhlfahrer oder Personen mit Gehhilfen. Außerdem gibt es drei getrennte Kabinen für Personen mit besonderen Bedürfnissen (z.B. Blinde oder personen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Von der Personalseite der Kabinen erfolgt der Zugang zur Apothekenbereich. Hier wird der Impfstoff vorbereitet. Das Gebäude verfügt außerdem über ein Bereich für die Anlieferung des Impfstoffes, dieser ist mit dem Apothekenbereich über ein Lastenaufzug verbunden.
 
Insgesamt sind 12 Kabinen (inkl. 2 Barrierefreie) im ersten Trakt, die 3 abgetrennte Kabinen und danach im zweiten Trakt weitere 16 Kabinen. Außerdem werden mobile Teams für Pflegeheime im Einsatz sein, diese erhalten die Impfstoffe ebenfalls von der Apotheke im Impfzentrum. Im Gegensatz zu großen Hallen, hat das Gebäude auch hier ein Vorteil für die Mitarbeiter*innen – HP hatte früher eine Schalldämpfung in den Großraumbüros eingebaut, somit ist es in den Kabinen sehr leise.
 
Nach der Impfung muss man 20 bis 30 Minuten noch warten, falls es eine Reaktion auf das Impfstoff gibt. Dies erfolgt im großen Raum, wo es ein eigenes betrieblichen Sanitätsdienst geben wird. Sie sind mit einem eigenen Sanitätsraum und Defibrillator ausgestattet, sowie einen extra Ausgang zur Außengelände. Ein Rettungswagen vom Krankenhaus benötigt nur 2 Minuten hierhin, falls er notwendig wird.
 
Wenn alles dann in Ordnung ist, darf man dann wieder gehen. Der kompletten Durchlauf sollte zwischen 45 und 60 Minuten dauern.
 
Pro Schicht werden 70 Personen für den Betrieb des Impfzentrums notwendig sein, ca. die Hälfte davon sind medizinisches Personal, einschließlich die Ärzte und Ärztinnen. Für das Personal gibt es einen getrennten Eingang, es gibt auch eine Großküche für die Pflegung. Der Kreis kommt bei der Rekrutierung des Personals gut voran, Bewerbungen sind aber weiterhin über bewerbung@hochtaunuskreis.de möglich.
 
Das Gebäude wird jetzt bereits rund um die Uhr von einem Wachdienst bewacht, die Polizei (die beim Termin ebenfalls vertreten waren) ist ebenfalls involviert in der Planung der Schutzmaßnahmen.
 
Wie man auf den Fotos sehen kann, sind die Schilder alle zweisprachig auf Deutsch und Englisch.
 
Und falls das IT System ausfällt wird es ein analoges Backupsystem geben, damit das Impfzentrum nicht stillsteht.
 
Nun wartet der Kreis auf das Impfstoff und die Informationen über das Einladungssystem. Nach der aktuellen Planung heißt es, dass man eine Einladung zum Impftermin direkt vom Land Hessen bekommen wird. Wer unangemeldet zum Impfzentrum kommt, wird abgewiesen.
 
Thorsten Schorr hofft, dass viele Menschen im Kreis, sich impfen lassen werden. Es wird zwar kein Impfpflicht geben, aber je mehr es machen, desto wirksam es wird.
 
Hier geht's zum Video-Rundgang:
 
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Graham Tappenden
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