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Pressebericht der TZ vom 19.10.2013
19. Oktober 2013
15:10
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Bernd at Lokki
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Sophia Bernhardt berichtete am 19.10.2013 in dem Artikel
Tröge gehen ins Geld,

daß die Brunnentreff-Variante zur Verkehrsführung am Bahnhof dreimal so teuer sei wie die städtische Variante.

Nach ersten groben Schätzungen würde die Umsetzung der städtischen Planung 11,1 Millionen Euro kosten – während die Variante des Bürgerforums BrunnenTreff bereits 33,9 Millionen Euro verschlingen würde.

Es folgt eine eine kurze Beschreibung des „Runden Tischs“, der Anfang November ein letztes Mal zusammenkommt, um eine Konsenslösung aus beiden Varianten zu erarbeiten.

Hauptgrund für die höheren Kosten des Brunnentreff-Entwurfs seien die Tieferlegungen der Trasse, die Brücken für U-Bahn, Fußgänger und Radfahrer sowie der Abriss des 3Hasen-Fly-Overs, der durch einen leistungsfähigen Kreisel ersetzt werden solle.

Frau Bernhardt recherchierte, daß eine Verwirklichung der Brunnentreff-Variante wegen der vielen Ingenieurbauwerke rund zwei Jahre länger dauern würde als die Umsetzung der städtischen Variante:
Für die sechs Meter hohen Trogwände müssten – wegen des geringen Platzes – 18 Meter tiefe Pfähle verankert werden, so das Ergebnis von Schüßler-Plan. Ein Gerät könne pro Tag zwei Pfähle errichten. Das entspreche einem Bauabschnitt von 1,80 Metern – bei einer Gesamtlänge der Tröge von circa 500 Metern. Diese Arbeitsweise verursache nicht nur Lärm, sondern führe auch zu Erschütterungen der angrenzenden Wohnhäuser, erfuhren die Teilnehmer des „runden Tischs“. Hinzu komme der An- und Abtransport der Geräte, des Baumaterials und das Wegfahren des Erdaushubs.
Bei der städtischen Variante ginge es dagegen „nur“ um die oberirdische Anbindung an die Weingärtenumgehung, den Bau einer Erschließungsstraße und die Verlegung der U-Bahngleise.

Im weiteren Verlauf des Artikels wurden vor allem die per Abstimmung gewichteten BewertungsKriterien beschrieben (siehe Umfrage zur Priorisierung der Bewertungskritereien) :
Lärmminimierung in allen Bereichen, Kosten/Folgekosten, Erlöse, Schulwegsicherheit, Aufenthaltsqualität, Verteilung der Belastung, Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, Einhaltung Emissionsrichtwerte, Erreichbarkeit Innenstadt, Größtmögl.Abstand z.Wohnbebauung (Abschnitte f.Durchgangsverkehr), Städtebauliche Aufwertung (Qualität), Verkehrsabwicklg.f.alle Verkehrsteilnehmer (Verkehrsfluss,…), Flächenzuschnitt (verwertbar, gestaltbar), Realisierungszeitszeitraum, Charme, Idylle, Ausreichende Parkmöglichkeiten und Zukunftssicherheit.

Frau Bernhardt erwähnte erstaunt, dass die Punkte “Verknüpfung der Verkehre mit dem öffentlichen Nahverkehr” und “Einrichtung von Fuß- und Radwegen” nur sehr wenige Stimmen erhielten.

Frau Bernhardt notiert zurecht, daß die BrunnenTreff-Variante “beim Thema Kosten die schlechteren Karten” habe – obwohl sie “nur” zwei- bis dreimal so teuer sei wie die städtische Variante.
Das ist auch der Grund, vor dem nächsten runden Tisch am 05. November noch einmal intensiv über eine kostengünstigere Variante nachzudenken, ohne dabei die “zentralen Ziele” (Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Lärmschutzwerte, durchgehende Rad- und Fußwege, bestmögliche Vermeidung des Stop-and-go-Verkehrs und Steigerung der Wohn- und Aufenthaltsqualität) aus dem Auge zu verlieren (siehe auch Termin zum gemeinsamen Entwerfen)

Darüber hinaus bedarf die Darstellung einer inhaltlichen Korrektur:
Es handelt sich NICHT um einen Trog in der Gesamtlänge von 500 m – sondern lediglich um einen Trogabschnitt von 150 bis 170 m und drei jeweils 110 bis 120 m lange Rampen. Im Bereich der Rampen sei also die Gründungstiefe durchschnittlich auf die Hälfte reduziert.
Die Situation unter der geplanten U-Bahn-Unterführung ist allerdings auf 25 bis 40 m auch mit einem Trog vergleichbar.
Im oberen Bereich der Rampen sind selbstverständlich keine 18 m tiefen Bohrpfähle notwendig – und überhaupt sind diese Tiefgründungen schon wegen der Transparenz für das Grundwasser nicht durchgehend einzuplanen.
Ein Heranrücken des Trogs an die U-Bahn würde die erforderlichen Tiefbohrungen weiterhin erheblich reduzieren. Allerdings müsse man dann auf den Erhalt der alten Kastanienbäume verzichten, hätte aber im Gegensatz zur städtischen Varinate die Möglichkeit, vor dem Trog eine neue Baumreihe zu pflanzen. Auch bei der oberirdischen Variante ist diese Neupflanzung möglich…

Einige Teilnehmer wiesen bereits während des letzten runden Tisches darauf hin, daß die Darstellung des 3Hasenkreisels “variabel” sei – man akzeptiere auch eine Verschwenkung der Hauptstrasse in direktem Anschluss an den 3-Hasen-Fly-Over.

Ebenso in die Kosten eingerechnet sind die “ebenfalls variable” Überbauung des Busbahnhofs und die Verschwenkung des Ausziehgleises, obwohl diese keine wesentlichen Forderungen des BrunnenTreff-Vorschlags waren.

In der Verkehrsprognose ist die ebenfalls optionale Fahrbahn über die Eisenbahnbrücke an den 3Hasen dargestellt. Wahrscheinlich sind auch diese Kosten in der Summe von 33,1 Mio enthalten ?

21. Oktober 2013
08:46
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Bernd at Lokki
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Hat eigentlich jemand berücksichtigt, was es kostet, wenn das Projekt aufgrund diverser Anwohnerklagen scheitert oder sich um mehrere Jahre verzögert ?

Es ist sicher unstrittig, dass eine schöne, sichere und von allen akzeptierte Lösung (muss nicht der Trog sein) etwas teurer ausfällt als die einfachste geradlinige Strecke von A nach B – aber diese errechneten 33 Mio sind es mit Sicherheit auch nicht !

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