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Treffen im Macondo am 28.Oktober 2013 - Pressebericht der Taunuszeitung vom 24.10.2013 - Politik ist gegen Straßenschlucht
24. Oktober 2013
20:23
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Bernd at Lokki
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BrunnenTreff-Variante auch ohne Tieferlegung der Straße vorstellbar – und somit kostenmäßig mit dem Vorschlag der Stadt vergleichbar.
Der Verzicht auf Tieferlegung würde allerdings bedeuten, daß sich Rad-, Fuß- und Schulwege mit U-Bahn und Hauptdurchgangsstraße niveaugleich kreuzen

Die Taunususzeitung berichtete heute (am 24.10.2013) über unser Treffen im Macondo am 28. Oktober im Artcafe Macondo, Strackgasse 14. Beginn: 20 Uhr
unter dem Titel
Politik ist gegen Straßenschlucht
Diese “einhellige Ablehnung” resultiert aus der Befragung von sechs einzelnen Politikern aus fünf verschiedenen Fraktionen (im Original werden sie namentlich genant)

Auf die Aussagen möchte ich hier im einzelnen eingehen:
33,9 Millionen Euro seien „gigantische Kosten“ (im Vergleich zu den knapp 12 Millionen für die städtische Lösung)
Das stimmt – wobei ich persönlich allerdings davon ausgehe, daß diese Zahlen so nicht stimmen.
Bei der Ermittlung dieser 33,9 Millionen Euro wurden zB Rampen gerechnet wie eine komplette Tieferlegung, was bei der BrunnenTreff-Varinate aber so nicht der Fall ist:
Von den genannten 550 metern sind lediglich 190 meter komplett tief gelegen. Bei den restlichen 360 meter handelt es sich um Rampen, die in ihren Ausläufern keine und in ihren mittleren Bereichen geringere Pfahltiefen benötigen.
Ausserdem wurde seitens des BrunnenTreff längst signalisiiert, daß man im westlichen Abschnitt mit einer Zusammenlegung von U-Bahn und tiefergelegter Strasse einverstanden sei, was die Kosten erheblich reduzieren würde.

Folgekosten, da die tiefergelegten Bereiche alle zwei Jahre von Spezialisten kontrolliert werden müssen.
An dieser Stelle musste ich allerdings auch erstmal schlucken. Man müsste erfragen, wie Nachbarstädte wie zB Königstein damit umgehen.
Im übrigen ist die BrunnenTreff-Variante auch ohne Tieferlegung der Straße vorstellbar und somit kostenmäßig mit dem Vorschlag der Stadt vergleichbar.
Der Verzicht auf Tieferlegung würde allerdings bedeuten, daß Rad- und Fußwege die Hauptdurchgangsstraße niveaugleich kreuzen .
Es sollte also dringend darüber diskutiert werden, was eine solche (grundsätzlich ja sehr begrüssenswerte) Entzerrung maximal kosten darf.

Verkehrsbelastung auf der von der Verwaltung geplante Durchgangsstraße kann zu einem Viertel reduziert werden ?
Diese Aussage verstehe ich überhaupt nicht:
Wie kann man einerseits eine leistungsfähige Durchgangsstraße planen, die die anderen Straßen wirkungsvoll entlasten soll ?
…und gleichzeitig hinterher wünschen, daß der Verkehr auf dieser Entlastungsstraße reduziert wird.
Für mich ein totaler Widerspruch !!!!
Sollte man nicht eine Entlastungsstraße so effektiv wie möglich gestalten, damit sie hinterher auch tatsächlich den Namen “Entlastungsstraße” verdient ????

Die Tieferlegung einiger Abschnitte sei aus städtebaulichen Gesichtspunkten ein deutlicher Rückschritt und würden die Innenstadt zerschneiden
Für den den Verfasser dieser Aussagen habe ich nun überhaupt kein Verständnis – und gehe PERSÖNLICH davon aus, daß er nicht s von alledem kpiert hat.
Die Tieferlegung bietet gerade aus städtebaulichen Gesichtspunkten riesige Vorteile. So bemerkt der Fußgänger zB an bestimmten Abschnitten überhaupt nicht, daß er sich in der Nähe einer Durchgangsstraße aufhält. Die Pkws, Busse und LKWs sind schlicht “von seiner “Bildfläche” verschwunden – er sieht nur noch Bäume, Häuser, ecken, Blumen und den nach wie vor oberirdischen Anliegerverkehr. Die Aufenthaltsqualität im Zentrum unserer Stadt steigt spürbar
…und die Fußgänger -vor allem die mehr als 3000 Schüler- könnten den massiv zunehmenden Durchgangsverkehr barrierefrei kreuzen

Die jetzige städtische Planung sei eine „pragmatische Lösung“, die bewältigt werden könne und finanziell umsetzbar sei.
Was genau bedeuted “pragmatisch” (die Erklärungen in Wikipedia waren mir persönlich zu kompliziert)
“Bewältigt” werden könnten auch phantasievollere Lösungen (wenn man das denn wirklich möchte)
Natürlich gibt es phantasievollere Ansätze nicht zum Nulltarif !!!

Bei der städtischen Lösung bleibe der große, weiträumige Platz vor dem Bahnhof erhalten.
OK – hier scheiden sich die Geister.
Manche empfinden diesen “weiträumigen” Platz als öde, kalt und unbelebt – während andere ihm auch positives abgewinnen können.
Ich persönlich umschreibe das derzeitige Scenario gerne mit dem “Charme einer Ölraffinerie” (viele hellle kalte Lichter in Verbindung mit krakeligen Bäumen, Anthrazitfarbenen technischen Elementen und zugigen Wartehäuschen mit einem vergewaltigten Denkmal im Hintergrund)
Hmmm – über Geschmack läasst sich bekanntlich nicht streiten http://www.brunnentreff.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif

Die Kreuzung Feldbergstrasse, die den Verkehr aus dem Trog in die Stadtmitte leiten soll, wäre überlastet und beschneide die Zuwege zur Innenstadt und werde einem ungelösten Verkehrsknotenpunkt
Oh – hier hat man wirklich mitgedacht
…denn das ist in der Tat ein sehr ernst zu nehmendes Thema.
Diese Frage kann eigentlich nur durch eine Verkehrsflussdiagnose in Verbindung mit einer aktuellen Verkehrszählung abschliessend beurteilt werden. In diesem Zusammenhang müsste man dann auch feststellen, wie groß der Anteil des zu erwartenden Durchgangsverkehrs tatsächlich ist.
Wenn die Oberhöchstadter Straße, die Homburger Landstraße und die Innenstadt tatsächlich vom Durchgangsvekehr entlastet werden sollen, gehe ich an dieser Kreuzung von verhältnismässig wenig Abbiegern aus.
Eine Aneinanderreihung mehrer Ampelkreuzungen, wie die Verwaltung das ursprünglich vorsah, könnte hingegen zu deutlich mehr Stop- and Go-Verkehr führen – was ja wohl hoffentlich keiner möchte ?

Es entstünde ein nicht sehr schönes Betonwerk, welches als “trennende Straßenschlucht” trotz Querungen Flächen zerschneidet
Oh – diesem Autor haben wir den Titel zu verdanken http://www.brunnentreff.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif
OK – das hängt vom Betrachtungswinkel ab:
Als Fußgänger, Anliegerverkehr, Radfahrer oder Teilnehmer des ÖPNV sehe ich von “diesem Beton” nichts
…wohingegen ich eingestehen muss, daß der Durchgangsverkehr das zumindest in Teilabschnitten schon eher als “Betonwerk” erleben wird.

Der Drei-Hasen-Kreisel wird aufgrund der ungleichmäßigen Verkehrsströme und der schwierigen Durchlenkung von Schülern und Radfahrer kritisch gesehen / die Brücke über den Drei Hasen sei “unabdingbar”
Kein Widerspruch !
Der Kreisel war nie zentrale Aussage der BrunnenTreff-Lösung, da eine kostengünstigere Verschwenkung hinter der Brücke ebenso darstellbar ist.
Thema abgehakt http://www.brunnentreff.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif

Die vorgeschlagene Anbindung für Fußgänger vom Bahnhof bis ans Gymnasium sei bedenkenswert.
Vielen Dank, daß wenigstens eine Fraktion die Schulwegsicherheit zu schätzen scheint !!!

Man könnte mit den Millionen auch die “bessere” Tunnellösung bauen
Die Tunnellösung ist meiner Meinung nach vom Tisch, weil sie aufgrund der geschaffenen Tatsachen (PU-Ost, Bahnhofssanierung, Nichtverlegung der U-Bahn etc) nicht mehr realisierbar ist. Darüber hinaus ist ein Tunnel wesentlich teurer als die vorgestellte Tieferlegung einiger Straßenabschnitte. Auch die Folgekosten sind bei einem Tunnel wesentlich höher.
Die Mehrkosten für eine Tieferlegung zwischen Bahnhof und Gymnasium schätze ich auf vier bis acht Millionen – ebenso wie die Tieferlegung im Bereich der Adenauerallee. Dafür bekommt man gewiss keinen durchgehenden Tunnel !
Für diese Aussage sollte der Autor sich schämen – meinen Respekt erntet er dafür jedenfalls nicht !

Eine tiefergelegte Trasse spalte die Stadt und vernichtet Flächen, die die Stadt ansonsten vermarkten könne
Wie schon bereits mehrfach erklärt, trifft diese Aussage n unserem speziellen Fall nicht zu.
Die Tieferlegung findet grundsätzlich nur an den Stellen statt, wo die U-Bahn bereits die Stadt durchschneidet. Lediglich der Bereich des heutigen Ausziehgleises stellt hier eine Ausnahme dar.

Ein Rendezvous-Busbahnhof passe nur auf den Platz des 17. Juni
Was zu überprüfen wäre.
Mal abgesehen davon, daß die Anwohner garantiert keinen “Rendezvous-Bahnhof” direkt vor ihrer Haustür haben möchten.
Ich bin kein Anwohner der Wiese des 17.Juni – aber ich bin durchaus in der Lage, zu sehen, was man diesen Bewohnern dort zumuten kann – und was nicht.
Eigentlich erwarte ich das auch von einem Politiker – denn schliesslich wurde er ja von den Bürgern gewählt, um sie zu vertreten und zu schützen. Oder ?

Die Gleise westlich der Adenauerallee nicht verlegen, hält einer der Befragten für eine gute Idee
Ja fein – ausgerechnet das, was uns nicht so wichtig war, wird lobend erwähnt http://www.brunnentreff.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif

Eine Konsenslösung zwischen städtischem Plan und Brunnentreff-Plan soll beim letzten Treffen des „Runden Tisches“ am 5. November gefunden werden.

Zuvor, am 28. Oktober, tagt das Forum Brunnentreff
im Artcafe Macondo, Strackgasse 14.
Beginn: 20 Uhr
http://www.brunnentreff.de/forum/oberursel-stadtgespraeche/einladung-zum-12-stadtgesprach-am-28-okt-2013-mo-um-2000-uhr/#p2260

Ich bin wirklich gespannt, wie viele Menschen jetzt oder in der Bürgerversammlung ihre Ideen einbringen werden.

24. Oktober 2013
22:12
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Graham Tappenden
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Das finde ich schon interessant, dass die Taunus Zeitung so viel Mühe macht und die Fraktionen zu Ihren Meinungen befragt.

 

Ich frage mich aber, egal welche Lösung am Ende umgesetzt wird, wie das alles bezahlt werden soll wenn man an die aktuelle Haushaltssituation denkt.  Wie kann man sagen, dass die Version der Stadt für “finanziell umsetzbar” wäre?

 

Auch finde ich es merkwürdig, wenn jetzt eine Konsenslösung gefunden werden soll, dass jemanden sagt “Ich gehe davon aus, dass wir mit der städtischen Planung weitermachen”.  Das hört sich nicht nach konsens für mich an, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

--
Graham Tappenden
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25. Oktober 2013
04:40
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Diskussion in Facebook >Orscheler Ding >

Heinz Renner schrieb

Einladung zum 12. Stadtgespräch am 28. Okt. 2013 (Mo) um 20:00 Uhr
Hallo,
als Reflektion auf die bisherigen Gespräche und zur Vorbereitung des letzten Treffens des Runden Tisches landen wir Sie/Euch recht herzlich zum 12. Stadtgespräch ein.
Termin: 28. Okt. 2013 (Mo) um 20:00 Uhr
Schwerpunktthema: Ost-West-Trasse zwischen 3Hasen & Weingärtenumgehung…Mehr anzeigen

BrunnenTreff — Ein Diskussionsforum für die Bürger von Oberursel (Taunus)
http://www.brunnentreff.de
Ein Diskussionsforum für die Bürger von Oberursel (Taunus)

Nicole Müller Geb. Münich

Finde schlimm dass die Sicherheit der Fußgänger erst an 3. Stelle der Prioritäten Liste kommt. Wieder geht das finanzielle Interesse vor Gesundheit und Vernunft

Nicole Santos

nun.. ich hatte eine Anfrage an die Stadt gestellt, einen Zebrastreifen in Weisskirchen, Mauerfeldstraße unterer Bereich “anzubringen”, da für die komplette linke Seite (von oben kommend, dazu gehört u.a. auch der Gaßgang), kein gesicherter Schulweg vorhanden ist. Kinder stehen weinend an der Straße weil sie auf Eltern warten müssen, die sie auf der anderen Seite mittags abholen müssen. Manche gehen natürlich auch drüber. Genau dort wo die Biegung ist und der Verkehr (von der Aral kommend) nicht einsehbar ist! Teilweise wird auf dieser Strasse, die 30er Zone ist, mit 60 durchgerast. Angeblich wurden bei Geschwindigkeitskontrollen keine solchen Auffälligkeiten festgestellt. Positiv: Die Dame auf dem Amt hat mir zugesichert, dass bei der nächsten Verkehrsbegehung, sich das angeschaut wird, negativ: sie hat mir aber auch gleich gesagt, dass wir uns keine Hoffnung machen bräuchten, da der Kostenaufwand enorm sei. ok. frage mich aber, warum dann gesagt wird, dass es immer einen gesicherten Schulweg geben müsse. Also unserer ist nicht gesichert und auch ich werde dann die nächsten Jahre immer (mindestens! ) mit bis auf die andere Seite gehen. Denn sonst hätte ich unglaublich Angst, dass mein Kind einfach platt gefahren wird

Nicole Müller Geb. Münich

Du das kenne ich. Wohnen am Bergweg in Stedten und der ist auch 30er Zone und Schulweg. Hier wird auch meistens schneller gefahren (oft auch noch welche mit Kindern an Bord). Hier hat die Stadt auch keine Auffälligkeiten bei Messungen festgestellt. .haha so wird weiter schnell gefahren bis halt mal was passiert

Nicole Santos

Hab ich auch gesagt. Muss erst ein Kind überfahren werden ? Ja das würden sie oft hören . Aber beim Blitzen gibt es eine Reihenfolge.. Stellen mit hoher Unfallgefahr, dann noch was und erst an dritter Stelle kam schulen Kita etc. frage mich warum Dan ständig beim Tabaksmühlenweg geblitzt wird. Die neue Straße unterhalb vom Zimmersmühlenweg. Ach egal. Bin jedenfalls generell für mehr Blitzen.

Bernd Lokki Peppler

Genau dieses barrierefreie Miteinander von Schülern, U-Bahn und Hauptdurchgangsstrasse ist der einzige Grund, warum der BrunnenTreff-Vorschlag teurer ist.

Die roten Sterne im Stadtplanausschnitt http://www.openstreetmap.de zeigen die beiden Stellen, wo am Bahnhof diese drei Gruppen explosiv aufeinandertreffen würden:
Bernd Lokki Pepplers Foto

Bernd Lokki Peppler

Und ganz ehrlich – ich persönlich hätte lieber 20 Millionen in die Schulwegsicherheit investiert (statt in Alleenbäume, Parkdecks, Hallenbäder, funktionierende Kreuzungen, Bruchsteinmäuerchen und denkmalschützerisch bedenkliche Gebäudezweckentfremdungen)

Aber dieses Kind liegt eigentlich schon im Brunnen (denn wenn man die Haushaltsdebatten verfolgt, kann weder die eine noch die andere Variante finanziert werden)

Heinz Renner

.. und dann gibt es noch die Abkürzung von der PU-Ost zur Wiese und dem U-Bahn-Übergang am Gymnasium direkt über die U-Bahngleise.

Nicole Müller Geb. Münich

Bernd ich gebe Dir Recht, natürlich sollte Geld eingespart werden, aber dann muss man eben suchen, wie es geht, dass auch die Sicherheit der Fußgänger gewährleistet ist.

Heinz Renner

.. zwischenzeitlich wurde ein Runder Tisch zum Thema Radfahrer gegründet. Aber in welchem Rahmen wird das Thema “sichere Schulwege” in Verbindung mit dem Thema Verkehrssicherheit für Fussgänger aufgegriffen? In Oberursel dominieren Radfahrthemen. Nur was kommt heraus?

Bernd Lokki Peppler

Die Radfahrerlobby heisst doch ADFC ?
Könnte ja auch “Allgemeiner Deutscher Fußgänger Club” bedeuten

Ja – schon wahr, über die Fußgänger spricht hier kaum einer (außer wenn´s um Kohle sprich Einkaufen geht)

Heinz Renner
Meintest Du, die “Fussgänger (leer) Zone”

Bernd Lokki Peppler

…und prompt haben wir eine Antwort zum Thema “Schulwegsicherheit am Bahnhof” :
BrunnenTreff-Variante auch ohne Tieferlegung der Straße vorstellbar – und somit kostenmäßig mit dem Vorschlag der Stadt vergleichbar.
Der Verzicht auf Tieferlegung würde allerdings bedeuten, daß sich Rad-, Fuß- und Schulwege sowohl mit U-Bahn als auch Hauptdurchgangsstraße niveaugleich kreuzen

Die Taunususzeitung berichtete heute (am 24.10.2013) über unser Treffen im Macondo
unter dem Titel
Politik ist gegen Straßenschlucht
Diese “einhellige Ablehnung” resultiert aus der Befragung von sechs einzelnen Politikern aus fünf verschiedenen Fraktionen (im Original werden sie namentlich genant)

Auf die Aussagen möchte ich hier im einzelnen eingehen:

Treffen im Macondo am 28.Oktober 2013 – Pressebericht der Taunuszeitung vom 24.10.2013 – Politik…
http://www.brunnentreff.de
BrunnenTreff-Variante auch ohne Tieferlegung der Strasse vorstellbar – und somit kostenmässig mit dem Vorschlag der Stadt vergleichbar.Der Verzicht auf Tieferlegung wuerde allerdings bedeuten, dass sich Rad-, Fuss- und Schulwege mit U-Bahn und Hauptdurchgangsstrasse niveaugleich kreuzen

Bernd Lokki Peppler

Graham Tappenden schrieb im BrunnenTreff:

Das finde ich schon interessant, dass die Taunus Zeitung so viel Mühe macht und die Fraktionen zu Ihren Meinungen befragt.

Ich frage mich aber, egal welche Lösung am Ende umgesetzt wird, wie das alles bezahlt werden soll wenn man an die aktuelle Haushaltssituation denkt. Wie kann man sagen, dass die Version der Stadt für “finanziell umsetzbar” wäre?

Auch finde ich es merkwürdig, wenn jetzt eine Konsenslösung gefunden werden soll, dass jemanden sagt “Ich gehe davon aus, dass wir mit der städtischen Planung weitermachen”. Das hört sich nicht nach konsens für mich an, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Bernd Lokki Peppler

Nein, Du hast da nichts falsch verstanden
Ganz im Gegenteil, Du hast die Situation meiner Meinung nach sehr gut beschrieben !

Die allerbeste Aussage aus dem Bericht der Taunuszeitung aber hatte ich glatt vergessen:
“Die Planung des Brunnentreffs „ist ein dankenswerter Versuch von Bürgern, sich aktiv und phantasiereich einzubringen“”

Dafür gibt es von mir als Dank mindestens drei “Eisberg-Awards” *grins*

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26. Oktober 2013
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Zitat….  

“Nein, Du hast da nichts falsch verstanden
Ganz im Gegenteil, Du hast die Situation meiner Meinung nach sehr gut beschrieben !

Die allerbeste Aussage aus dem Bericht der Taunuszeitung aber hatte ich glatt vergessen:
“Die Planung des Brunnentreffs „ist ein dankenswerter Versuch von Bürgern, sich aktiv und phantasiereich einzubringen“”

 

Ist das Aussage der TZ oder hat das wirklich einer gesagt?

Wenn nein … okay … TZ-Interpretation!

Wenn JA … klingt das von oben herab … nach dem Motto – “Danke für die Vorstellung, es war sehr belustigend” …. und außerdem nach Alibi-Funktion von wegen, “Wir haben ja die Bürger mit einbezogen, aber leider …” 
Auch wenn ich quasi NICHTS zu all dem hier beigetragen habe, schwillt mir das unweigerlich der Hals. 

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Bernd at Lokki

Seltsam ... wir 'jungen' sollen "nicht vergessen" was einst geschah so von wegen Krieg und so ... Doch schaue ich mir das Treiben der predigenden, teils BETAGTEN Politiker an, so frage ich mich angesichts deren Machenschaften und des wackligen Weltfriedens, warum ihre 'Predigten' vom Nicht-Vergessen sich so wenig in ihren eigenen Taten widerspiegeln.

26. Oktober 2013
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Bernd at Lokki
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Dem Waldbock mit seinem geschwollenen Hals bleibt aber auch wirklich nichts verborgen http://www.brunnentreff.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif

Ja, ich gehe davon aus, dass das wirklich einer so gesagt hat (und auch ich habe die Ironie in diesem Satz gespürt)

Deswegen hat der Herr von mir ja auch die drei “Eisberg-Awards” bekommen (und steht garantiert NIE WIEDER auf meiner Kumulier- und Panaschierliste)

Sehen wir uns Montag im Macondo ?

Wer mit dem Eisberg-Kram nix anfangen kann, lese bitte hier nach:
http://www.allthingsgerman.net/oberursel/2012/12/from-the-town-council-dog-tax-library-fees-changing-rooms-and-icebergs/

”The newspaper articles only reflect the tip of the iceberg”, he said. ”If the citizens knew everything, their opinions would be different.”

So we conclude the year by wondering…. (Zitat aus Graham Tappendens http://www.allthingsgerman.net )

Fehlt nur noch, dass sich Drache Mahlzahn wieder zu Wort meldet :-)

28. Oktober 2013
10:05
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Heute Macondo … ne – bin net da. So wie sich der Artikel anhört, weiß die Stadt was sie will bzw. wohl nicht will.

Zusammen mit Deiner Stellungnahme zu den Aussagen in der TZ lässt sich für mich ablesen, dass Bürgerinitiative bei diesem Thema nicht wirklich für soooo ernst genommen wird – Trotz Fachwissen und Kompetenz!
Sonst würde man sich deutlich intensiver mit der Kostenfrage beschäftigen – wie Du es ja getan hast und nicht einfach pauschal tot argumentieren, so dass es sich laut Artikel für den Aussenstehenden so anhört, als ob die Lösungsvorschläge des Brunnentreffs nicht sinnig wären und kostentechnisch scheinbar nicht durchdacht sind.

Zumindest wirkt das auf für mich so, wenn man sich nicht weiters damit beschäftigt hat mit der Thematik.

Seltsam ... wir 'jungen' sollen "nicht vergessen" was einst geschah so von wegen Krieg und so ... Doch schaue ich mir das Treiben der predigenden, teils BETAGTEN Politiker an, so frage ich mich angesichts deren Machenschaften und des wackligen Weltfriedens, warum ihre 'Predigten' vom Nicht-Vergessen sich so wenig in ihren eigenen Taten widerspiegeln.

29. Oktober 2013
01:32
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Bernd at Lokki
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Warum so negativ, Waldbock ?

Trotz geringer Teilnehmerzahl (bei 1600 verteilten Flugblättern lediglich 16 Besucher = 1%) war es ein zufriedenstellender Abend (der mir durchaus wieder Aufwind gab)

Ich bin gespannt wie´n Flitzebogen, was Graham berichtet (denn der hat mitgeschrieben wie ´n Weltmeister)

Im Nachhinein sind die Statements der im oben erwähnten TZ-Bericht zitierten Kommunalpolitiker echt peinlich (noch peinlicher, als ich beim ersten Lesen vermutete)

Wie war das in facebook ?
“Bin noch da http://www.brunnentreff.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif

citizens vs iceberg
…but it´s our town

29. Oktober 2013
23:58
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Aus Facebook >Orscheler Ding

Heinz Renner

Das im Rahmen des Lärmaktionsplans Hessen vorgeschlagene Tempolimit von 30 km/h als Beitrag zur Lärmminderung umfasst die Lahnstraße/ Hohemarkstraße/ Liebfrauenstraße/ Adenauerstraße/ Frankfurter Landstraße/ Homburger Landstraße (L 3004/L 3006 ) und auch die Kurmainzer Straße. Gegenüber der Öffentlichkeit wurde dieser Vorschlag nicht herausgestellt. Die daraus stammende Grafik macht den vom Durchgangsverkehr ausgehenden Schallteppich greifbar!
Heinz Renners Foto ist aus urheberrechtlichen Gründen nur in Facebook unter https://www.facebook.com/photo.php?fbid=226202220881903&set=p.226202220881903&type=1&theater zu betrachten

Nicole Müller Geb. Münich

Hier in Oberstedten gab es wohl mal Bodenschwellen die aber wieder entfernt wurden weil der Lärm der darüber fahrenden Autos die Anwohner gestört hat. Diese Aussage habe ich mal von der Stadt erhalten als ich eine Anfrage diesbezüglich gestellt hatte. Auf dem Bergweg wird auch schneller als vorgeschrieben gefahren

Heinz Renner

.. und wie ist die Haltung der Schulleitung und der Elternbeiräte mit Blick auf das Thema Schulwegsicherheit? Es entsteht der Eindruck, dass der öffentliche Druck bescheiden ist und die Politik wegschaut?? In Oberstedten, in Weißkirchen und auch beim Gymnasium, EKS und Hochtaunusschule.

Nicole Müller Geb. Münich

Hier in Oberstedten sind mir keine Aktivitäten seitens der Elternbeiräte bekannt. Werde das aber mal bei Gelegenheit ansprechen da sicherlich mit dem Bau der neuen Kita auch mit mehr Verkehr zu rechnen ist

Nicole Santos

So ist es lieber Herr Renner. Die Eltern halten sich zurück, weil sie denken, sie können es sowieso nicht ändern. Ich merke das oft in Gesprächen. Da wir noch nicht an der Schule sind, weiß ich nicht ob die EBs dort aktiv sind. Ich schätze aber nicht, da ich vermute dass die meißten Kinder auf der anderen Seite der Mauerfeldstraße wohnen. Also mehr im Kern von Weißkirchen.

Bernd Lokki Peppler

Dieses “Wir können sowieso nichts ändern” geht mir so was von auf den Sack
Wer denn sonst – wenn nicht “wir” ?

Roland Ruppel

Wer ist eigentlich der waldbock und wer ist Drache mahlzahn? Letzteren kenn ich nur von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer

Bernd Lokki Peppler

Also – der Waldbock ist jemand, der regelmässig Oberursel und die umliegenden Wälder durchstreift (und dabei wunderschöne Fotos macht)

“Drache Mahlzahn” ist im gleichen politischen Verein wie “Mr. Iceberg” (und von beiden habe ich noch nie etwas schönes gesehen oder gehört)

Mit “Jim Knopf” liegst Du gar nicht so verkehrt (denn dort verwandelte sich die böse “Drachin Mahlzahn” in den “goldenen Drachen”)

Heinz Renner

Ein Jurist hat mal folgende Weisheit in den Raum gestellt: Wer nicht handelt wird behandelt!

Roland Ruppel

Dann bist du der waldbock und die beiden anderen sagst du mir mal bei Gelegenheit

Bernd Lokki Peppler

Nein – ich bin NICHT der WALDBOCK !
…und die anderen sag´ ich Dir morgen oder am 04.November beim Schoppen
“Vertraulich” – sozusagen

Graham wird wissen, wer was ist

2. November 2013
07:09
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Ich bin gespannt wie´n Flitzebogen, was Graham berichtet (denn der hat mitgeschrieben wie ´n Weltmeister)

Hier ist meinen Bericht auf Englisch: No budget, no hurry, no say?

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3. November 2013
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“Warum so negativ, Waldbock?”

 

…. in mir gärt was … musses nur noch in Worte fassen – dauert nochn Moment. Bei all dem was ich hier so lese und nun noch sehen muss auf den Mülltonnen (wobei das mit dem Thema hier grad nix zu tun hat)

Seltsam ... wir 'jungen' sollen "nicht vergessen" was einst geschah so von wegen Krieg und so ... Doch schaue ich mir das Treiben der predigenden, teils BETAGTEN Politiker an, so frage ich mich angesichts deren Machenschaften und des wackligen Weltfriedens, warum ihre 'Predigten' vom Nicht-Vergessen sich so wenig in ihren eigenen Taten widerspiegeln.

3. November 2013
06:42
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Bernd at Lokki
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Jetzt bin ich gespannt, was da im Waldbock so gärt (und was das ganze mit unseren Mülltonnen zu tun hat)
???
http://www.brunnentreff.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif

Mögliche Antwort siehe Thema Gechipte Mülltonnen

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