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Ist die Städtepartnerschaft ein Auslaufmodell ?
20. Mai 2014
10:07
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Franz Zenker
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Hier dazu eine Stimme aus der Schweiz, dabei wird von POLITIKTOURISMUS gesprochen : http://www.stoehlker.ch/weblog/2010/11/30/kw-48-auslaufmodell-stadtepartnerschaften/

Hier eine wissenschaftliche Studie, daß es kein Auslaufmodell ist:http://www.mpa.uni-kassel.de/media/MT12Krauss.pdf

 

Mein Aufruf zur Diskussion ? Was bringt die Stadtepartnerschaft für Oberursel ? Vor Allem was sind die Ziele und was sind die Resultate ?

Ist es reiner POLITIKERTOURISMUS, eben mal auf Kosten der Öffentlichkeit reisen, oder bringt es einen Synergieeffekt nach Oberursel ?

Wenn schon Städtepartnerschaft, warum werden moderne Techniken nicht benutzt und gemeinsame Wissensgebiete nicht bearbeitet ?

Gibt es einen Schüleraustausch ? Einen Kulturaustausch ? Na und zu guter Letzt: Was kostet die Stadt so eine Städtepartnerschaft ?

Ist es noch richtig im 21 Jahrhundert und vor dem Hintergrund der Billigreisen eine Städtepartnnerschaft zu pflegen ?

 

27. Mai 2014
08:48
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Bernd at Lokki
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Grundsätzlich finde ich es schon gut, eine Stadt im Ausland heraus zu greifen und sich intensiver mit ihr zu befassen.

Vielleicht miete ich mir mal ´n Wohnmobil und fahre im Sommer mit Familie und Freunden nach Epinay:
Einfach nur so – zum Fotografieren, bummeln, mal nach netten Bistros schauen, mit Hund Gassi gehen, ´n bisschen an der Seine rumhängen, mit netten Leuten grillen oder abends ein Konzert besuchen.
Wenn man dabei auf nette Menschen trifft, kann man die dann auch mal nach Oberursel einladen…

Das ist die Ebene, die mich interessiert – mehr braucht´s nicht (und es wäre für den Steuerzahler kostenneutral)

Ja – und über ein zwei- oder dreisprachiges Forum würde ich mich freuen http://www.brunnentreff.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif

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Klaus Wiesner
31. Mai 2014
09:38
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Franz Zenker
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hier noch ein kritischer Artikel zu den Städtepartnerschaften:

http://www.freitag.de/autoren/cato/wozu-noch-staedtepartnerschaften

Zitat Anfang

Kulturelle Bildung über diverse Medien wie Fernsehen oder Internet sind in Europa Standard. Reisen ist für die meisten Bürger erschwinglich und technisch kein Problem mehr. Mit Billigfliegern wie Ryanair kann man die meisten Städte des europäische Kontinents zum Schnäppchenpreis besuchen. Deutsche sind sowieso „Reiseweltmeister“.

Zitat Ende

 

Achtung: Durch das Zitieren bestätige ich nicht derselben Meinung zu sein….

31. Mai 2014
12:34
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Bernd at Lokki
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Was hat denn eine Partnerschaft mit Billig und TV zu tun ?

Ich finde es gut, das es in einem anderen Land eine Stadt gibt, auf die man ein besonderes Augenmerk legt.
Epinay ist zum Beispiel ein Vorort von Paris und wohl auch nicht besonders hübsch.
Warum sollte ich also so weit reisen, um dann statt Paris so ein kleines Kaff zu besuchen – wenn es diesen Fokus durch die Partnerschaft nicht gäbe ?

Allerdings bin ich der Meinung, dass diese Reisen auf rein privatwirtschaftlicher Basis erfolgen sollten (also komplett ohne Steuergelder für die Bewirtung von Delegationen etc)
Jugendherberge, Hotels und Wochenendtickets sind so teuer nicht….

Bezüglich des mehrsprachigen Forums ist mir aufgefallen, dass facebook fremdsprachige Beiträge direkt übersetzt.
Auf diese Weise könnten wir als Orscheler also kostenneutral direkt Kontakt mit den Bürgern aus Epinay aufnehmen ?

Vielleicht eröffnet man dann mal eine Gruppe “Epinayer Highlights” ?

31. Mai 2014
13:45
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Franz Zenker
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Also in dem Artikel geht es um den ursprünglichen Zweck von Städtepartnerschaften und dann um die Finanzierung derselben. Ich denke das wäre mal ein interessantes Thema in der Stadtverordnetenversammlung. Es kann ja nicht sein, daß auf der einen Seite am Mineralwasser gespart wird und auf der anderen Seite viel Geld in etwas investiert wird, dessen Zweck auf dem Prüfstand steht. Ich habe damit nicht zum Ausdruck gebracht, daß man keien Städtepartnerschaften benötigt, aber den Modus Vivendi könnte man doch mal untersuchen, ODERRRR ?

 

Zur Erklärung des Modus Vivendi: Hier versteht man darunter eine Situation, daß man sich darüber einig ist, dam MAN uneinig ist………..falls jemand in Oberursel kein Latein kann und naja ist ja net so schlimm…Hauptsache ist doch man ist gesund und munter

31. Mai 2014
14:00
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Bernd at Lokki
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Austausch über ein gemeinsames Hobby wäre zum Beispiel sinnvoll :-)

Ich versuche mal herauszufinden, ob es in Epinay Menschen gibt, die mittelalterliches Lagerleben mögen.
Die könnte man dann mal einladen, um zum Beispiel im August bei der grossen Feyerey mitzulagern (oder wenn das grad nicht klappt, bei einer anderen Gelegenheit)

Das gleiche gilt für andere Hobbies wie Schach, Fussball, Briefmarken, Kartenspiel, Kleintierzucht etc…..

Aber so etwas gab es ja bereits (und der existierende Partnerschaftsverein finaziert sich ja auch nicht aus Steuergeldern)

31. Mai 2014
14:04
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Franz Zenker
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sehr gute Ideen…oder gemeinsame IT Projekte wie man endlich die Bürkratie durch Elektronische Lösungen ablöst…..die Finanzierung ders VFOS kenne ich nicht, aber ich denke die haben Mitgliedsbeiträge und um den Verein geht es auch hier nicht..

31. Mai 2014
15:27
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Bernd at Lokki
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Sind doch genau die richtigen Themen für einen Ausländerbeirat ?
Gibt es bei euch jemanden, der ausreichend gut französisch spricht ?

Habe gerade mal “fauconnerie epinay sur seine” in Google eingegeben (bin aber noch nicht wirklich weit gekommen)
Wenn wir da welche finden würden, könnten wir denen auch unser Zelt auf dem Mittelaltermarkt überlassen (wir haben es ja nicht weit nachhause zum Übernachten)

Treff´ nachher nochmal Leute vom Oberurseler Schachverein (und könnte mal fragen, ob die schon mal Gäste aus Epinay hatten)
…oder was heisst denn “Zusammenkunft” auf französisch ?

7. Juni 2014
23:47
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Franz Zenker
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also ich war heute auf dem Epinay Platz und nach einem längeren Gespräch mit einem Vertreter der Stadt Oberursel über die Details der Städtepartnerschaft mit Epinay bin ich zu der rationalen Ansicht gelangt, daß da weit mehr gemacht wird, also ich mir vorstellen konnte. genau Details werde ich noch hier vorstellen. Was mich nur wieder nachdenklich stimmt ist die Tatsache, daß ich darüber keine Information hatte. ich denke zu  Zeit nach worin die Ursache hierfür zu finden ist….also es stimmt nicht , daß  die Städteoartnerschaft mit EPINAY keine braucbaren Resultate liefert, wie ich das so zunächst vermutet hatte.

Desweiteren ist mir aufgefallen, daß die Mitarbeiter der Stadt, die sich mit den Projekten der Städtepartnerschaften beschäftigen und der Verein VFOS wohl zwei völlig verschieden Gruppierungen sind. Das war mir auch so nicht klar. Kommt wohl daher, daß zwei städtische Bedienstete auch noch im Vorstand des VFOS sich befinden. Sowas kann schon verwirren. Also ich warte auf genauere Informationen, dann werde ich diese hier auch veröffentlichen. Irren ist menschlich, aber im Irrtum zu verharren ist unmenschlich. In diesem Sinne…

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Bernd at Lokki
8. Juni 2014
02:50
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WaldBock
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Na da bin ich mal gespannt … was die da sonst noch so machen – außer händeschütteln. War ja auch nur der stellvertr. BM

Ich pers. kann dem bislang NIX abgewinnen und sehe keinen wirklichen Nutzen in der Partnerschaft – schon gar keinen politischen.

 

Aber jut … bin gespannt auf die weitere Berichterstattung. Vielleicht sehe ich das auch nur ganz falsch …. kann durchaus sein :-)

 

Aber dieses Bienenings … einerseits ganz nett mit dem Gugg-Fenster. Sogar mit Trittbrett für die Kleinen. Andererseits hätte der Schornstein ruhig noch 5m höher sein können … für meinen Geschmack Confused

Hätte eher in die Häschenschule gepasst. 

Naja das Häuschen selbst … könnte man auch gut Fische drin räuchern Laugh

 

Folgende Benutzer haben sich bei WaldBock für diesen nützlichen Beitrag bedankt:

Bernd at Lokki

Seltsam ... wir 'jungen' sollen "nicht vergessen" was einst geschah so von wegen Krieg und so ... Doch schaue ich mir das Treiben der predigenden, teils BETAGTEN Politiker an, so frage ich mich angesichts deren Machenschaften und des wackligen Weltfriedens, warum ihre 'Predigten' vom Nicht-Vergessen sich so wenig in ihren eigenen Taten widerspiegeln.

8. Juni 2014
10:39
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Franz Zenker
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also die Informationen werden mir noch per E-Mail zugesandt…was wohl der allgemeine Tenor in der Stadt ist , ist die Tatsache, daß man der Meinung ist, daß der Bürger Fragen zu stellen hat und sich dabei informmiert. Ich bin jedoch der Ansicht, daß die öffentlich Bediensteten der Stadt eine Informationspflicht haben. Ich bin auch zur Überzeugung gekommen, daß da hart gearbeitet wird in der Stadt Oberursel, aber daß es an der Zeit ist im Rahmen einer PR Aktion den Bürger darüber zu informieren. Ich meine wie soll ich denn Fragen stellen, wenn ich gar nicht die Aktivitäten kenne. So soll dieses Bienen Thema auch weit in die Schulen getragen worden sein und das finde ich mehr als positiv. Aber woher soll ich das wissen ? Außerdem betone ich noch einmal, daß die Frage nach den Städtepartnerschaft nicht bedeutet, daß ich für die Abschaffung bin. Im Gegenteil, ich bin für den Ausbau, dann aber mit den modernsten Mitteln der Technik, die uns zur Verfügung stehen. Auf jeden Fall soll die Information darüber leichter fließen. Nebenbei sei noch erwähnt, daß ich was Bienenstiche betrifft allergisch bin……naja und bei der EInreise in die Türkei sind bei mir 60,- Euros fällig…..da wackelt schon mal die Motivation da hinzufahren..aber es sei noch einmal betont, daß ich für den Ausbau der Städtepartnerschaften bin …inklusive der Informationen, die damit einhergehen sollen..

 

Hier noch einmal zum Nachlesen das Internet Ranking der Bundesrepublik Deutschland….

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article106157821/Deutschland-liegt-im-Internet-Ranking-hinter-Island.html

9. Juni 2014
02:58
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WaldBock
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“…was wohl der allgemeine Tenor in der Stadt ist , ist die Tatsache, daß man der Meinung ist, daß der Bürger Fragen zu stellen hat und sich dabei informmiert. Ich bin jedoch der Ansicht, daß die öffentlich Bediensteten der Stadt eine Informationspflicht haben. …”

Jou! Den Eindruck, das man der Stadt teils Infos aus der Nase bohren muss hab ich auch. Manches bekommt man denn auch zügig mitgeteilt, anderes erst nach mehrmaligem Nachbohren. 

Durch dieses Nichtinformieren wird jedenfalls eine Intransparenz geschaffen. Themen werden somit gar nicht, oder unvollständig an den Bürger weitergetragen. So z.B auch das Thema Altlasten … hätte sich der BUND nicht eingeschaltet und intensiv damit befasst und beharrlich nachgehakt – wie viel Information hätten wir denn heute? … Außer Zeitungsartikel, dass da was saniert wird wohl nix weiters.

Anderes geht vollständig unter und …. bums … werden z.B. Fakten bekannt, wo die Leutchen dann sagen: Hätte wir das mal vorher gewusst …

 

Thema Internet … egal wie schnell und was das so kostet – Die Stadt nutzt doch aktuell vorhandene Möglichkeiten der Kommunikation schon nicht gescheit.

Das Stadtforum wird die Tage geschlachtet, wobei ich das bei sogar verstehen kann, denn wenn man reinguggt, erweckt es keinen positiven Eindruck. Öffentliche Sitzungen – könnten von allen Interessierten als Video abgerufen werden (und wenn nur für einen bestimmten Zeitraum von mir aus).  – Es gibt sicher noch x weitere Möglichkeiten. Sie werden nur beharrlich nicht genutzt!

 

 

Seltsam ... wir 'jungen' sollen "nicht vergessen" was einst geschah so von wegen Krieg und so ... Doch schaue ich mir das Treiben der predigenden, teils BETAGTEN Politiker an, so frage ich mich angesichts deren Machenschaften und des wackligen Weltfriedens, warum ihre 'Predigten' vom Nicht-Vergessen sich so wenig in ihren eigenen Taten widerspiegeln.

9. Juni 2014
09:44
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Franz Zenker
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Man sollte aber FOLGENDES nicht vergessen: Die Stadt Oberursel ist juristisch betrachtet eine “Firma”. Die Gehälter, die bezahlt werden sind nicht hoch.

In einer privatrechtlichen Firma wäre man in der Lage Abteilungen zu schließen oder zusammenzulegen oder nach außen zu vergeben ( OUTSOURCING).

Diese Instrumente zur Strukrurveränderung hat der CEO der Stadt Oberursel, also der Bürgermeister nicht.

Wenn man sich die Debatte um diei Motivation der städtischen Bediensteten ansieht so findet man große Defizite und das ist auch nicht verwunderlich, denn die Einsparungsmaßnahmen treffen diese zuerst und sind auch nicht abwendbar, da es in einer öffntlich rechtlichen “Firma” keinen Betriebsrat gibt, der die Interessen der Angestellten sozialverträglich vertritt.

Aus dieser Perspektive sind auch die Projekte der Städtepartnerschaften zu betrachten. Es handelt sich dabei um eine Kooperation mehrere “Firmen”. Ich kann mir vorstellen, daß die Stadt Epinay ebenfalls strukturelle Problem hat und somit steht man vor der Situation, daß eine öffentlich rechtliche Firma nicht gleichzusetzen ist mit einer privat rechtlichen Firma.

Daher ist natürlich der Ruf nach moderner Technik abhängig von den finanziellen Ressourcen, die zur Zeit im roten Bereich sich bewegen und dem Ausbildungsstand der Mitarbeiter. Schulungen kosten aber Geld.

Wenn man es privatrechtlich betrachtet, so wäre die Stadt Oberursel eigentlich im Bereich der Insolvenz beschreibbar, wenn nicht die Dispo Kredite wären. Also die sogenannten Kassenkredite. Vor diesem Gesamthintergrund sind die städtischen Bediensteten auch zu evaluieren. Vor diesem Hintergrund ist es natürlich schwierig auch noch die Transparenz einzufordern, weil die Leute genug mit sich selbst beschäftigt sind. Welchen Ausweg es da gäbe ?

Naja, wie beireits erwähnt, wenn man das Gesamtsystem nicht ändern darf, dann habe ich da auch keine Antwort darauf….

 

9. Juni 2014
20:10
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Franz Zenker
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hier ein Foto des Teams aus Lomanossow….sie waren die Besten im Turnier der D-JUGEND aus den Partnerstädten zu Pfingsten 2014Bestes_Team_lomanossow-1.jpg

9. Juni 2014
20:40
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Matthias Bug
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Lieber Herr Zenker,

wenn ich mir Ihren Kommentar durchlese, muss ich feststellen, dass Sie von der Verwaltung anscheinend noch nie so richtig was gehört haben…. Sie haben zwar recht, wenn Sie sagen, dass die Stadt rein juristisch als Firma betrachtet werden kann. Das war aber auch alles was richtig ist.

Auch in der Fa. Oberursel wäre man durchaus in der Lage Abteilungen und Sachgebiete zusammenzulegen. Wo liegt da das Problem? Vielleicht zeigen sich die Auswirkungen nicht so schnell wie in einer privaten Firma, ok. Aber grundsätzlich geht da auch Einiges.

Das OUTSOURCING ist auch möglich. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass man da aber durchaus viel Geld zahlt. Nehmen wir als Beispiel die Abteilung IT. Mit einer gewissen Einarbeitungszeit ist auch eine auswärtige Firma in der Lage die IT zu betreuen. Aber: Da spart man bei Weitem nicht so, wie man das denkt. Es kommt da auch darauf an, wie schnell die Fa. reagieren muss. Innerhalb von einem Tag? Oder 8 Stunden oder vielleicht 4 Stunden? Wenn man die bisherigen Reaktionszeiten (In der Regel sofort) haben möchte, muss man eben das entsprechende Geld hinlegen ! Deswegen gehen viele Städte weg von dem Modell. Und: Die hoheitlichen Aufgaben der Städte wird man auch nicht übertragen können, ohne dass da Gesetze auf Bundesebene geändert werden müssen.

 

Zitat:

Wenn man sich die Debatte um diei Motivation der städtischen Bediensteten ansieht so findet man große Defizite und das ist auch nicht verwunderlich, denn die Einsparungsmaßnahmen treffen diese zuerst und sind auch nicht abwendbar, da es in einer öffntlich rechtlichen “Firma” keinen Betriebsrat gibt, der die Interessen der Angestellten sozialverträglich vertritt.

Zitat Ende

Wenn man das liest, muss man ja froh sein, dass Sie als Politiker niemals was zu sagen haben in Oberursel! Wie kann ich denn als Jemand der in Oberursel ein politisches Amt in der Verwaltung anstrebt, öffentlich behaupten, dass es beim Personal große Defizite gibt. Frei nach dem Motto: “Die sind eh alle doof und engagieren sich in ihrem Job nicht” Das kann ich in Ihrer Position vielleicht in der Kneipe nach dem 10. Bier sagen, aber doch nicht in der Öffentlichkeit. Das ist ja echt peinlich und entspricht zumindest meiner Meinung nach nicht einer Person, die in die Entscheidungsebene möchte. Ein Schlag ins Gesicht für jeden Mitarbeiter, der sich alle Mühe in dem Job gibt. Und: Unterschätzen Sie den Betriebsrat nicht. Oder Gleichstellungsbeauftragte und Schwerbehindertenvertretung Bei der Entlassung von Schwerbehinderten sind auch noch die entsprechenden Wohlfahrtsverbände zu hören. Den Ausländerbeirat lasse ich hier mal weg, da der sowieso oftmals nicht zu beteiligen ist bzw. überhaupt was entscheiden kann.

Mit der modernen Technik ist das so eine Sache. Kritiker sind schnell dabei eigene Vorstellungen einzufordern. Es ist allerdings meistens so, dass die Leute null Ahnung von der Struktur in der entsprechenden IT-Abteilung haben. Es ist etwas anderes, mal eben ein privates Netzwerk aufzubauen, wo 2 oder 3 PC´s dranhängen, als ein entsprechendes Behördennetzwerk aufzubauen. Kostentechnisch ist man da schnell mal bei 100.000 Euro pro Server! Versuchen Sie einfach mal aus, eine Webseite zu progammieren und ihren PC als Server zu nehmen. Und lassen Sie den mal in einem Behördennetzwerk laufen….Das dauert keine 2 Minuten und der PC geht in die Knie. Und genau so ist das mit einer Webkamera. Da genügt es nicht, mal eben in eine Webcam eines Laptops zu grinsen. Da muss man schon entsprechend aufrüsten.

 

 

 

9. Juni 2014
20:50
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Franz Zenker
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zu ihrem Beitrag Herr Bug:

in der letzten Stadtverordnetenversammlung von 22.Mai 2014 gab es den Tagesordnungspunkt 7 und 8 und da ging es um die durchschnittlichen Krankeitstage der städtischen Bediensteten und zu diesem Punkt kam die Motivation der städtischen Bediensteten zur Sprache und zwar ganz öffentlich…………..

Ich war da und kann gerne berichten.

 

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