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Krippen oder Tagesmütter für unter 3jährige ?
18. Oktober 2013
08:28
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Bernd at Lokki
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Dagmar Janz schrieb im Thema Jugendtreff Weiskirchen:

…..wird auf Teufel komm raus in den Neu- und Ausbau von Krippen investiert, wo es gar nicht nötig wäre, denn es gibt genügend freie Plätze bei Tagesmüttern! Diese dürfen dafür nun – “DANKE auch” – teilweise um ihre Existenz bangen (und das ist NICHT übertrieben dargestellt – ich weiß genau, von was ich rede). Seit bereits Krippen ausgebaut und neu erbaut wurden – also seit ca. einem Jahr – hat die Nachfrage nach Tagesmüttern erschreckend nachgelassen.

Aber da nützen auch längere Diskussionen nichts, wie die diversen Sitzungen der Ausschüsse zu diesem Thema gezeigt haben. Das wird durchgezogen… http://www.brunnentreff.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif

Nun haben wir eine immense Platzanzahl zur Betreuung für Kinder unter 3 Jahren – und wenn sie in den Hort kommen (sollen), wird es eng. Und wehe, sie werden zu Jugendlichen… Da nutzt es z.B. dem Weißkirchener Jugendlichen auch nicht, dass im Oberurseler Norden der Bolzplatz umgestaltet wird.

Dagmar Janz schrieb im Thema Neubau KiTa Neuhausstrasse

Ich bin auch entsetzt und habe dies am Samstag, als ich während einer Übergabezeremonie der Diplome für Tagesmütter zufällig auf unseren 1. Stadtrat Hr.Christof Fink traf, auch seeeehr deutlich zum Ausdruck gebracht! Ich hatte den Eindruck, dass er den Spielplatz gar nicht wirklich kannte… Diesen Platz als KLEINKINDspielplatz zu bezeichnen ist schonmal nicht korrekt, denn gerade dieser Spielplatz ist einer der wenigen hier in der Umgebung, der auch und gerade für ältere Kinder sehr schön ist!! Davon abgesehen dass es wirklich UNGALUBLICH wäre, auf diesem tollen Platz ein Haus zu bauen, welcher Art auch immer, und dafür den Spielplatz zu opfern, halte ich es (und nicht nur ich!) für unnötig, überhaupt eine neue KiTa zu bauen.

Zwar wird im Moment noch gebaut, aber wenn das Gelände fertig ist, war es das auch hier im Norden, denn inzwischen ist ja alles zugebaut.

Aus den anderen “Neubaugebieten” sind die jüngsten Kinder inzwischen schon im KiTa Alter, die älteren Geschwister in der Schule. So schnell werden diese Familien hier auch nicht wegziehen, jedenfalls nicht im großen Stil! Auch im Camp King gibt es wenig Babys/sehr kleine Kinder. Vor 10 Jahren rund wurde dort eingezogen, die jüngsten Kinder, meist Geschwister der inzwischen älteren Kinder, sind auch schon über 3 Jahre.

Ich wohne seit 1972 hier oben und kenne wirklich sehr viele Menschen hier, im Rosengärtchen wie auch im Camp King sowie inzwischen auch auf dem ehemlaigen Südzuckergelände.

Wir hier im Norden, die uns wirklich auskennen (zumindest sehr viele von den Menschen, die ich hier kenne!!), sehen definitiv keinen Zustzbedarf an KiTa Plätzen. Wir haben hier oben das KiFaz Rosengärtchen, VzF Eichwäldchen, Regenbogenland, St. Hedwig – sowie sehr viele Tagesmütter für die unter 3 jährigen. Das reicht, und auch wenn es bei der Platzvergabe manchmal eng wird, so kommen am Ende doch so gut wie alle Kinder unter! Das sehe ich doch jedes Jahr aufs Neue. In Zukunft wird das ja sowieso besser, da dann das “Little Bird” System greift – damit werden Doppel-/Dreifach-/Vierfachanmeldungen unmögloch und man hat einen besseren Überlick über den Bedarf.

Es sollte vielmehr über eine Aufstockung der Hortpläze für Schulkinder nachgedacht werde, aber das ist ein anderes Thema.

Jedenfalls werde ich hier im Bereich Rosengärtchen ALLES tun und die Menschen versuchen zu mobilisieren, sich gegen diese Pläne aufzulehnen, zu protestieren!

In einem Blog vom 9. August 2013 Betreuungsangebote durch Tagesmütter sollen gestärkt werden

ist zu lesen, daß die unter Haushaltsaufsicht stehende Stadt Oberursel sich mehr um eine verstärkte Förderung der Tagespflegeplätze bemühen solle, anstatt großzügig in neue feste Betreuungseinrichtungen für unter 3-jährige zu investieren. Denn offen sei, was mit den Gebäuden passiert, wenn im betroffenen Wohngebiet die Kinder älter geworden sind und der Bedarf an Betreuungsplätzen sich deutlich reduziere. Die Kosten bei einer Betreuung durch eine Tagesspflege seien nicht viel höher als in einer Betreuungseinrichtung – vorausgesetzt, die Tagespflegeperson rechnen den üblichen Stundensatz von vier Euro ab (was aber meist nur zu realisieren sei, wenn die Betreuung in der privaten Wohnung der Tagesmütter oder -väter stattfindet)

Krippenplätze kosten den Steuerzahler jährlich circa 8.600 Euro pro Kind. In der Einrichtung “Zauberwald” sorgen so dreißig Regelplätze für eine jährliche Unterdeckung von ca. 250.000 Euro, wobei in das Gebäude selbst vorher bereits weitere 1,9 Millionen Euro hätten investiert werden müssen.
Die Tagespflege hingegen werde derzeit mit nur 1,70 Euro pro Stunde durch den Hochtaunuskreises bezuschusst. Die Stadt leiste hierzu keine weiteren Beiträge, obwohl die Eltern niedrigere Betreuungskosten zu zahlen hätten und die Stadt auf den kostenintensiven Bau von zusätzlichen neuen Gebäuden verzichten könnte, so dass der regelmäßige Zuschuss für die Stadt “unterm Strich” wesentlich geringer wäre, als wenn in den weiteren Ausbau von festen Einrichtungen investiert würde.

Die Taunuszeitung berichtete am 03.08.2013 unter Tagesmütter werden benachteiligt

ebenfalls über die Wettbewerbssituation zwischen öffentlichen Einrichtungen und Tagesmüttern, die als Folge immer weniger nachgefragt würden.
Mit 600 Euro im Monat sei ein Betreuungsplatz bei einer Tagesmutter für 30 Wochenstunden nahezu doppelt so teuer wie ein Platz in einer Kita. Durch eine Bezuschussung könnte dieser Wettbewerbsnachteil abgemildert werden, denn immerhin könnten bis zu einem Drittel der Betreuungsplätze für “unter 3jährige” über die Tagespflege abgedeckt werden.
in diesem Bericht ist von einer Bezuschussung durch den Hochtaunuskreis in Höhe von 3,20 Euro die Rede (im Blog weiter oben werden 1,70 € genannt)
Um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr tatsächlich für alle Bedarfe zu gewährleisten und eine Wahlfreiheit zu schaffen, sei eine Vergleichbarkeit bezüglich der Kosten bei Tageseltern und öffentlichen Einrichtungen zumindest annähernd herzustellen…

…und am 13.07.2013 unter Tagesmütter in der Warteschleife

…dass Viele Eltern auf einen Krippenplatz hoffen – die es längst gibt’s nicht für alle gäbe !
Die Nachfrage nach Tagesmüttern sei rückläufig, da es ab August einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ein- bis dreijährige gäbe. Es gäbe allerdings keine Regelung für einen finanziellen Ausgleich, falls eine der beiden Betreuungsformen (städtische Krippe oder Tagesmutter) teurer als die andere sei – so daß die Kommune auch auf den fast doppelt so teuren Platz bei einer Tagesmutter verweisen könnte. Denn ein Drittel der Plätze dürfe durch Tagespflege abgedeckt werden.
Zur Zeit zahlen Eltern bei einer Betreuungszeit von 30 Stunden pro Woche für einen städtischen Krippenplatz 325 Euro pro Monat, während eine Tagesmutter für die gleiche Zeit 621 Euro kostet.

Es gäbe 547 Krippenplätze, die bis August 2013 komplett belegt gewesen seien. Danach „könne es sehr eng werden“, denn bis zu 60 Krippenplätze fehlten ab Herbst oder Winter.
Aufgrund der schwammigen Gesetzesformulierung sei nicht eindeutig geregelt, auf wie viele Stunden pro Tag überaupt ein Anspruch bestehe, denn die Aussage „nach Bedarf“ lasse offen, ob es sich um Ganz- oder Halbtagsplätze handeln soll.

19. Oktober 2013
20:10
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Bernd at Lokki
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Das Thema im TV:
Mini-Vergütung: Tagesmütter fürchten Bankrott
Tagesmütter beklagen sich über Dumping-Löhne in Höhe von 2,43 Euro je Kind und Stunde – doch die Stadt halte die Vergütung für angemessen.

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