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"Offensive Innenstadt" erfordert konsequente Markt- und Nachfrageorientierung
27. September 2013
11:10
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Heinz Renner
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10. Februar 2013
sp_UserOfflineSmall Offline

Oberursel kennzeichnet eine gute und zentrale Lage, eine wachsende und kaufkräftige Bevölkerung und einen schwächelnden Einzelhandelsstandort, gekennzeichnet durch Leerstände und Abwanderung von Kaufkraft. Dies liegt nicht nur an der Kleinteiligkeit der Geschäfte, die ja vor Jahren auch vorhanden war.

Oberursel war noch vor wenigen Jahren auch für Käufer aus Nachbarstädten attraktiv und ein pulsierender Einkaufsstandort. Zur Verschlechterung trägt unter anderem eine sich beschleunigende negative Veränderung des Angebotsmix bei: So gibt es in der Innenstadt u.a. kein Vollsortimenter im Lebensmittelbereich. Und wer sich einmal zum Kauf von Lebensmitteln ins Auto setzt, der kauft in Nachbarstädten auch andere Produkte ein!

Von Projektentwickler ist eine hierauf aufbauende und qualifizierte Strategie nicht zu erwarten. Diese setzen ausgehend von Objekten etc. andere Schwerpunkte, haben anderes studiert und verfolgen meist einen von Objekten und nicht vom Kunden ausgehenden Ansatz.
Eine erfolgreiche Umsetzung der Offensive Innenstadt muss sich primär am Kundenbedarf und erst sekundär an städtebaulichen Themen orientieren!!! 

Um erfolgreich im Markt zu bestehen, bedarf es einer kundenbedarfs- bzw. nachfrageorientierten Grundhaltung und einer marketingorientierten Ausrichtung der Wirtschaftsförderung. Auch ist die Einwirkung des fokus O. zu überdenken, der sich als Verein mit Blick auf die Mitgliederstruktur zwangsläufig andere Akzente setzt.

 

Marketing fängt beim Kunden an.
Wer das Hauptgewicht auf die Strategie legt, oder darauf, wo er später stehen will, begeht die beiden Todsünden der Wirtschaft:

  • Die Weigerung, Misserfolge zu akzeptieren!
  • Das Versäumnis, den Erfolg zu nutzen!

Dem Markt kann man keine Veränderungen aufzwingen. Taktik ist ein wettbewerbsorientierter Denkansatz. Dieser muß wettbewerbsorientiert sein, um Erfolgschancen zu haben.“[i]  So stellt sich unter anderem die Frage, warum nicht am Mittwoch und Samstag die Märkte nicht an beiden Tagen auf dem Epinayplatz als Erzeugermärkte mit vergrössertem Angebot durchführen?

Von einem markt- und nachfrageorientierten Ansatz ausgehend stellen sich u.a. folgende Fragen:

  1. Welche Erwartungen haben mögliche Käufer und insbesondere die Kernzielgruppen?
  2. Welche Käufer verfügen über welche Potentiale und welchen Bedarf haben diese?
  3. Wie sind diese Potentiale zu erschliessen? 

Liegen Untersuchungen mit Antworten auf diese Fragen vor? Sie eröffnen Ansätze, mit Hausbesitzern und Investoren mit Blick auf Erfolg versprechende Investitionen ins Gespräch zu kommen!


[i]  Ries, Al, Trout, Jack: Marketing fängt beim Kunden an; Frankfurt/New York, 1989, Campus-Verlag
28. September 2013
18:39
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Franz Zenker
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14. Februar 2013
sp_UserOfflineSmall Offline

wie sieht es denn mit einer Untersuchung der Zielgruppen aus ….?

das Stichwort wäre doch die Alterspyramide….wie sieht diese denn in Oberursel aus ?

wie gebärdet sich die allgemeine Mentalität in Oberursel ?

darf man überhaupt ungestraft in Oberursel seine Meinung sagen oder gar kritisieren ?

was bedeutet eigentlich Bürgerbeteiligung ?

kann ein Bürger ohne die entsprechenden Unterlagen überhaupt sich beteiligen an was auch immer ?

ist Oberursel eine weltoffene Stadt ?

was bedeutet eine weltoffene Stadt ?

wer will eigentlich eine weltoffene Stadt ?

 

——-> ein paar Fragen, die zum Verweilen aufforden und zum NACHDENKEN ….sollte das gewünscht sein…..

ich hoffe auf viel Antworten, obwohl ich da skeptisch bin….NACHDENKEN tut ja weh und die Konsequenzen erst…na dann bin ich mal gespannt

 

 

 

 

Folgende Benutzer haben sich bei Franz Zenker für diesen nützlichen Beitrag bedankt:

Bernd at Lokki
1. Oktober 2013
00:51
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Bernd at Lokki
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Forumsbeiträge: 1661
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Gemeinsame Offensive für die Innenstadt

Das heisst ja wirklich so (George Orwell lässt grüsen)
http://www.oberursel.de/index.php?id=1125

Vor einem tristen Hintergrund laufen irgendwelche Ban…
und darauf wird geworben um die “Entwicklung” der Oberurseler Innenstadt

Der (einzige?) Gewinner ist die beauftragte Firma Iandus mit ihrer (sicherlich nicht kostenlosen) 18-Punkte Liste !

1. Oktober 2013
02:15
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Bernd at Lokki
61440 Oberursel
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Forumsbeiträge: 1661
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3. Dezember 2012
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Zielgruppen:
http://www.oberursel.de/index.php?id=1125
Die Angebote entsprechen in vielen Fällen NICHT dem vorhanden Nachfrageprofil und der hohen Kaufkraft der Oberurseler…

Altersstruktur:
http://www.brunnentreff.de/forum/oberursel-allgemein/altersstruktur-oberursel/#p2172

allgemeine Mentalität in Oberursel:
Umpff
Zunächt abwartend, beobachtend – stark ausgeprägtes Vereinsleben – mehrere fast undurchlässige Parallelwelten

darf man ?
Ja

ohne die entsprechenden Unterlagen ?
macht das eher wenig Sinn (daher auch Grahams Bemühungen mit den Bebauungsplänen

Bürgerbeteiligung:
http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerbeteiligung
Partizipation an einzelnen politischen Entscheidungen und Planungsprozessen…

Weltoffenheit:
bedeuted umgangssprachlich “Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen”

Ja – das gibt es auch in Oberursel. Ich kenne viele Leute, die sich auf vielfältige Weise engagieren (Kirche, eine Welt, Amnesty uvm)
An irgendeiner Stelle endet aber die Bereitschaft, andere Kulturen in das eigene Privatleben zu integrieren.

Ich freundete mich vor einiger Zeit mit einem Äthiopier und einem Nigerianer aus der Karl-Hermann-Flach-Strasse an.
Solange wir uns beim Spaziergang unter freiem Himmel trafen, war alles bestens – aber der Versuch, die beiden auch zu gemeinsamen Mittagessen einzuladen, scheiterte kläglich an dem Selbstbewusstsein meiner nordländischen Freundin, die sich anscheinend nicht so verhielt, wie sich die beiden eine unterwürfige “Frau” vorstellten…
Außerdem musste ich feststellen, daß es mir nicht gelang, mich in geschlossenen Räumen mit dem sehr fremden Geruch zu arrangieren http://www.brunnentreff.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif

1. Oktober 2013
15:00
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Heinz Renner
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Forumsbeiträge: 768
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10. Februar 2013
sp_UserOfflineSmall Offline

Einzelhandel im Fokus – ein städteplanerischer Entwicklungsvorschlag

so lautet die Zusammenfassung der angebotsorientierten ‚18 Punkteliste.
Nachfrageorientierte, von Käufern ausgehende Betrachtungen kommen darin zu kurz.

Was wünschen die Käufer? Auch mit Blick auf die attraktive und ansprechende Rahmenbedingungen?

Bei der thematischen Zusammenfassung fehlen die Punkte Kunden- und Serviceorientierung.
So stellt sich unter anderem die Frage, warum nicht schon jetzt die Öffnungszeiten nicht besser aufeinander abgestimmt werden ?

http://www.oberursel.de/fileadmin/inhalte/dokumente/wifoe/18PunkteListe_iandus.pdf

1. Oktober 2013
21:46
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Franz Zenker
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Forumsbeiträge: 288
Mitglied seit:
14. Februar 2013
sp_UserOfflineSmall Offline

 

ist ja alles schön und gut, aber wer will denn in Oberursel tatsächlich einkaufen, wenn es rundherum schon Einkaufszentren gibt ?

das hätte man sich früher überlegen sollen und diejenigen Immobilienbesitzer, die nun an KIK oder “ALLE WERDEN GLÜCKLICH”

oder TAKKO ihre Immobilen vermieten an einen Tisch versammeln sollen…

… die Immobilienbesitzer machen genau das Richtige: Sie vermieten an diejenigen, welche die besten und längsten Mieten

bezahlen….ist doch logisch , oder NICHT ????

Da hilft auch kein POPULISMUS……..eine Brunnenstadt ist eben eine Brunnenstadt und kein Einkaufszentrum

…….wo sind denn die Parkplätze für die EINKAUFENDEN ?? 

Wenn es nicht einmal am Bahnhof so einfach ist zu parken…wo sollen denn dann diejenigen parken die einen großen FLACHBILDSCHIRM

in ihr Auto vorsichtig tragen wollen ? 

Oder sollen diese Kunden das Gerät dann mit der U-BAHN abtransportieren ?

Wie geht das denn bitte ?

 

 

12. November 2013
15:34
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Heinz Renner
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Forumsbeiträge: 768
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10. Februar 2013
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Kleinteilige und auf den Bedarf ortsansässiger Bürger augerichtete Angebote verbunden mit differenzierten Serviceangeboten sind ein Ansatz zum Besetzen interessanter Marktnischen. Eine Stärkung in diesem Bereich ist auf Dauer ein Ansatz zum Gewinnen von Alleinstellungsmerkmalen, insbesondere wenn die Ansätze durch attraktive Angebote zum Verweilen und Flanieren ergänzt wird!

Attraktivität durch Kleinteiligkeit: Warum nicht?

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