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Ausbau der B456 zwischen A661 Oberursel Oberstedten über die Saalburg bis Wehrheim > Bundesverkehrswegeplan 2030
6. April 2016
17:43
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Herr Dr. Dierschke bat uns, folgende Stellungnahme zu veröffentlichen:

Georg Dierschke, Pfingstweidstraße 43, 61440 Oberursel 6. April 2016, Regionalplaner i.R.
E-mail: i.dierschke(at)web.de
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur – Referat G12 – Invalidenstraße 44 – 10115 Berlin
Stichwort: BVWP 2030
Projektnummern: B456-G20-HE – Stellungnahme – A5-G20-T5-HE – Stellungnahme

Sehr geehrte Damen und Herren,
verzichten Sie bitte auf zusätzliche Fahrstreifen für die B456 und schaffen Sie bitte so schnell wie
möglich die rechtlichen und baulichen Voraussetzungen für die teilweise Verkehrsverlagerung von
der B456 in Bad Homburg und Oberursel auf die L3041 und die A5.
Begründung:
Die B456 dient heute in ihrem staugeplagten Abschnitt Wehrheim – A661 zu einem erheblichenTeil
der Verbindung des Usinger Landes mit dem Bad Homburger Kreuz. Führt man diese Relation
durch das Köpperner Tal (L3041), erzielt man drei Vorteile:
1. Weniger Verkehrsbehinderungen durch Winterwetter. Frankfurt und das große Krankenhaus
in Bad Homburg sind dann zuverlässiger erreichbar.
2. Weniger Belästigungen von Bad Homburger und Oberurseler Wohngebieten. Die
vermehrten Beeinträchtigungen von Köppern und weiteren Ortschaften fallen demgegenüber
weniger ins Gewicht.
3. Auf eine große Brücke am Bad Homburger Stadtteil Dornholzhausen kann dann verzichtet
werden. Ein Tunnel wäre ohnehin unverantwortlich teuer und mit seiner steigungsbedingten
Energieverschwendung umweltschädlicher.
Der Mehrverkehr auf der A5 oder indirekt auf der B3 Friedberg – Bad Vilbel betrifft
Bundesfernstraßenabschnitte, die unabhängig davon dringend eines Ausbaus bedürfen.
Der Ausbaukosten-Unterschied zwischen B456 und L3041 ist nicht riesig.
Mit freundlichem Gruß
(Georg Dierschke)
PS: Diese Stellungnahme geht mit der Bitte um Beachtung des BMVI-Schlußtermins 2.Mai 2016
auch an Rhein-Main Hessen Mobil, den Landrat des Hochtaunuskreises, den Ersten Stadtrat von
Oberursel, jeden Fraktionsvorsitzenden der Stadt Oberursel, die Internet-Plattform BrunnenTreff
Oberursel und Christian Weizmann in Bad Homburg.

7. April 2016
01:20
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Aus Facebook > Orscheler Ding > Ausbau der B456 zwischen A661 Oberursel Oberstedten über die Saalburg bis Wehrheim > Bundesverkehrswegeplan 2030

Daniel Siegmayer: Könnte Herr Dierschke evtl noch eine Skizze beisteuern, damit man sich das visuell auch mal verdeutlichen kann?

Bernd Lokki Peppler: Ich habe ihn vorhin darauf angesprochen.
Aus technischen Gründen sollten wir das wohl besser selber googeln und aufbereiten…

Bernd Lokki Peppler: Ausbaupläne

Da täglich 27.000 Autos diese Passstrasse zwischen Oberursel und Wehrheim befahren, wird seit den 1970er Jahren über einen Ausbau diskutiert.

Problemstellen:
1.
In Bad Homburg-Dornholzhausen kreuzen sich bei “Peters-Pneu”
(ehem.Reifenfabrik) Saalburgstrasse und B456 . Die Gemeinden des Usinger Landes fordern seit den 1970er Jahren ein “höhenfreies Kreuzungsbauwerk”, während die Stadt Bad Homburg aus Kostengründen für “Verkehrsvermeidung und -lenkung” plädiert.

2.
Die Verengung von zwei auf eine Spur hinter der Kuppe der Saalburg Richtung Wehrheim
ließe sich über einen vierspurigen Ausbau lösen, der aber aus Kostengründen bisher ausgeschlossen wurde. Eine Freigabe von jeweils zwei Spuren in der Richtung des Berufsverkehrs, gesteuert über Wechsellichtzeichenverkehrsanlage ist in Deutschland nur unter restriktiven Bedingungen möglich und wurde ebenfalls nicht realisiert. Zur Verbesserung des Verkehrsflusses wurden an der Kuppe ein Blitzer installiert

Der Ausbau der Taunusbahn war zwar erfolgreich, aber nicht ausreichend, um das Verkehrsaufkommen zwischen dem Usinger Land und Frankfurt in den Griff zu bekommen

Eine Bad Homburger Bürgerinitiative ist gegen den Ausbau der Strecke und bevorzugt die Nutzung der Straße im Köpperner Tal, welche direkt zur A 5 führt.
Trotz eines aufwändigen Ausbaus des Köpperner Kreuzes und der Anschlussstelle Friedberg konnte die Verkehrsbelastung an der Peters-Pneu-Kreuzung nicht signifikant reduziert werden. Neben der um etwa fünf Kilometer längeren Strecke nach Frankfurt am Main trägt auch die Staugefahr auf der A 5 zu dieser fehlenden Akzeptanz bei.

2005 wurde eine 8 bis 110 Millionnen teure Tunnellösung vorgestellt, die Basis der Planungen ist.
Bad Homburg entschied sich 2010 dazu, den Tunnelbau zu unterstützen, fordert jedoch eine wesentliche Verlängerung des Tunnels. Diese Variante würde nach aktuellen Schätzungen 110 Millionen Euro kosten.

Im September 2012 wurde dem Kreis die Finanzierung der Planungsgesellschaft seitens des Regierungspräsidiums aufgrund der hohen Verschuldung untersagt, daraufhin zog Bad Homburg im November auch seine Finanzierungszusage zurück, womit das Tunnelprojekt als vorläufig gescheitert gilt.
Stadt und Kreis strebten daraufhin einen Ausbau der bestehenden Ampelkreuzung bis Mitte 2014 an, was nach damaligen Schätzungen etwa 220.000 Euro kosten sollte.

Der Ausbau der Peters-Pneu-Kreuzung ist im “Bundesverkehrswegeplan 2030” als vordringlicher Bedarf beschrieben.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstra%C3%9Fe_456
Bundesstraße 456 – Wikipedia
Die Bundesstraße 456 (Abkürzung: B 456) ist eine Bundesstraße in Deutschland; sie durchquert den…
de.wikipedia.org

Bernd Lokki Peppler: Der passende Auszug aus Openstreetmap:
http://www.brunnentreff.de/wp-content/sp-resources/forum-image-uploads/fb2/2016/04/Bild.jpg

Bernd Lokki Peppler: Herr Dierschke bevorzugt den Ausbau der blau markierten Strecke. Der Bundesverkehrsminister den rot markierten:
Bild-2.jpg

Bernd Lokki Peppler:
Nachteile bei der roten Strecke:
Viel Schnee und Eis im Winter wegen der Höhe an der Saalburg.
Belastung der Wohngebiete Oberstedten, Dornholzhausen und Bad Homburg.
Teure Brücke (oder noch teurer Tunnel) an der Peter-Pneu-Kreuzung

Nachteile der blauen Strecke:
Man hat keine Ausweichmöglichkeit mehr, wenn die A5 (blau) überlastet ist und muss dann über Friedberg oder Rosbach nach Frankfurt tuckern

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