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CDU fordert Abkehr von hoch verdichteter Riegelbebauung in der Hohemarkstraße
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16. April 2014
15:06
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Klaus Wiesner
Bommersheim
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“Baupolitik – Der CDU reicht’s

… Mehr als eineinhalb Stunden debattierten die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am Donnerstagabend über die Bebauung entlang der Hohemarkstraße.

… die Übersichtlichkeit und Behaglichkeit der Stadt seien verloren gegangen.
… Dass ein Konzept zur Neuordnung erstellt werden soll, wollten am Ende alle Stadtverordneten.
… Kontrovers ging es trotzdem zu. Der Tagesordnungspunkt mutierte zur Grundsatzdebatte über die Oberurseler Baupolitik, und nicht wenige ahnten: Der Wahlkampf ist eröffnet.”

mehr? siehe Artikel in der Taunuszeitung

16. April 2014
22:27
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Bernd at Lokki
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Man wiederholt sich (aber Heinz hat ja an anderer Stelle erklärt, dass Penetration hilfreich sei)
http://www.brunnentreff.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif

Ich persönlich habe nichts gegen dichte Riegelbebauung an dieser Stelle
…aber sie müsste ausreichend Abstand einhalten, um zwischen Bebauung und Strasse/U-Bahn eine zweireihige Allee pflanzen zu können (was sie hier in Oberursel leider nicht tut)
…oder “architektonisch wertvoll” sein (um so dicht an dieser von allen benutzten Strasse stehen zu dürfen)

Nur – was ist “architektonisch wertvoll” ?
Siehe hierzu auch folgende Diskussion:
http://www.brunnentreff.de/forum/plaudereckeecke/sind-dreiecke-die-schoeneren-quadrate/#p4629

15. April 2014
08:23
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Bernd at Lokki
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Es wäre schön, wenn jeder Einzelne hier “seine” Meinung zu den einzelnen Punkten posten würde.
Vielleicht hilft es dem Rathaus bei weiteren Entscheidungen ?

Hier zunächst die Antworten der Herren Brum und Richter in Kurzfassung: 

1. Kritik an dichter Bebauung

Herr Brum ist “erschrocken” – möchte aber abwarten, ob es sich noch zum Positiven verändert
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2. Dem Strukturwandel müssen wir uns in der Stadt stellen.

Herr Richter sieht eine Aufwertung in der Erneuerung der Verkehrswege, bezeichnet die Industriedenkmäler als Schandfleck und freut sich über jeden Investor
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3. Warum die große Wohnungsnachfrage in Oberursel?

Herr Brum erwähnt die Nähe zum Ballungszentrum Frankfurt, das attraktive Wohnumfeld als „Stadt im Grünen“, die guten Verkehrsverbindungen mit Auto und ÖPNV, das starke wirtschaftliche Umfeld mit vielen attraktiven Arbeitsplätzen, die vorbildliche soziale Infrastruktur und insbesondere das außerordentlich breite und vielfältige Schulangebot.
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4. Ziel ist behutsame Entwicklung.

Herr Brum möchte eine maßvolle Entwicklung, obwohl Oberursel sehr viel schneller wachsen könne.
Er möchte die hervorragende Wohn- und Lebensqualität in allen Ortsteilen erhalten und aktiv “Stadtreparatur” zu betreiben.
Obwohl er sich dem Strukturwandel “stellen” möchte, sei verträgliches Wachstum nur in Grenzen möglich.
Oberursel soll sein freundliches Gesicht, den Charakter einer liebenswerten mittelständischen Stadt nicht verlieren. Oberursel soll auch in Zukunft eine Stadt im Grünen bleiben. 
Oberursel soll sich schrittweise und stetig im Bereich Wohnen entwickeln, d.h. keine starken Zuwächse in großflächigen Neubaugebieten auf der grünen Wiese, aber die Einwohnerzahlen sollen auch langfristig gehalten werden. Die Stadt will weiterhin attraktiv sein insbesondere für junge Familien, und dazu einen moderaten Zuzug ermöglichen.
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5. Warum Hohemarkstraße?

Herr Richter verteidigt eine bauliche Verdichtung in verkehrlich und sozial gut erschlossenen Kernbereichen, um eine Zersiedelung in der Landschaft so weit wie möglich zu vermeiden. 
Er erwähnt zurückgegebene Baugebiete wie z.B. die Atzelhöhl, das Gattenhöfer Loch, wo die grüne Landschaft von einer Bebauung freigehalten wurde. Die Stadt orientiere sich am Grundsatz der Innen- vor der Außenentwicklung, was eine bauliche Verdichtung in Kernbereichen durchaus mit begründe.
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6. Demografischer Wandel. Neubauten sorgen aktuell für Belastungen. 

Sie bieten gute Chancen für eine nachhaltige Entwicklung.
Herr Brum möchte sich auch hier dem demografischen Wandel, dem Bevölkerungsrückgang und der Überalterung “stellen”. 
Die Ansiedlung von jungen Menschen, von Familien mit Kindern trage dazu bei, dass Oberursel in den kommenden Jahrzehnten nicht überaltert und in absehbarer Zukunft jung und attraktiv bleibe.
Andere Städte und Gemeinden, die mit den Problemen der demografischen Entwicklung sehr zu kämpfen haben, würden sich eine solche Entwicklung wie in Oberursel wünschen.
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7. Die starke Bautätigkeit entlang der Hohemarkstraße geht dem Ende zu.

Herr Brum erwähnt rund 270 Wohnungen, die entlang der Hohemarkstraße in den letzten beiden Jahren entstanden. 
Für die nächsten Jahre seien ausser Postareal und Fischlein-Gelände keine größeren Projekte geplant. 
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8. Es sind sehr attraktive Wohngebiete entstanden

Herr Brum ist “sehr froh”, dass statt der “altindustriellen Areale” qualitativ hochwertige Wohnungen mit einem hohen Wärmedämmstandard entstanden sind. 
Die in Tiefgaragen untergebrachten Parkplätzeund würden den öffentlichen Verkehrsraum nicht belasten. 
Die Wohnungen seien inzwischen fast alle verkauft oder vermietet – was nicht der Fall wäre, wenn das Gebiet nicht attraktives Wohnen ermöglichen würde.“
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9. Die CDU kritisiert eine zu starke Verdichtung und die Riegelbebauung.
Herr Brum findet die Kritik der CDU “verwunderlich”, da die CDU doch in der Vergangenheit regelmäßig an den Planungen mitgewirkt habe. Die Idee der Riegelbebauung ginge auf die Stadtplanung der CDU-FDP-OBG-Koalition zurück. Der Grundgedanke sei aber durchaus sinnvoll, da durch einen Riegel nahe der Verkehrsader die rückwärtigen Wohngebiete vor Lärm und anderen Emissionen geschützt würden. 
Im Camp King habe man damals einen Riegel direkt an den Bürgersteig der Straße gebaut. Das UTIMACO-Gebäude sei zu Zeiten der CDU-FDP-OBG-Koalition errichtet und …..”präjudiziert” worden !?!
Allerdings ginge nicht alles nur mit Riegeln. Es müsse die städtebauliche Wirkung auf die Hohemarkstraße bedacht werden!
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10. Wie geht es weiter mit dem Fischlein- und dem Post-Gelände?

Herr Brum spricht sich hier für eine “Abwechslung im Stadtbild ohne weiteren Bauriegel” aus und möchte prüfen, ob dort eine “in sich strukturierte” abgestufte Bebauung mit zwei und vier Geschossen möglich ist.
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11. Die Entwicklungsschwerpunkte der Zukunft liegen im Süden der Stadt”

Herr Richter beschreibt, dass die im Flächennutzungsplan dargestellten Flächenpotentiale im Süden der Stadt in Bommersheim und in Stierstadt liegen. 
Das größte Gebiet sei Bommersheim-Süd mit rund 17 bis 18 Hektar Wohnbaufläche, weitere etwas kleinere Gebiete u.a. der Kammerpfad und das Holzhöhlchen in Stierstadt. 
Diese Flächen seien langfristig für eine schrittweise Bebauung mit Reihenhäusern und auch Geschosswohnungsbau geeignet. Allerdings müssen dafür die infrastrukturellen Anforderungen erfüllt sein, insbesondere die verkehrlichen Rahmenbedingungen.“
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15. April 2014
10:16
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Bernd at Lokki
61440 Oberursel
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3. Dezember 2012
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Man kann den Text kopieren – und einfach mit seiner persönliche Meinung ergänzen.
Ich fang´einfach mal an:

1. Kritik an dichter Bebauung

Ich halte dichte Bebaung entlang dieser gut erschlossenen innerstädtischen Achse für sinnvoll.
Allerdings darf dabei nicht so etwas unkoordiniert hässliches herauskommen wie bisher.
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2. Dem Strukturwandel müssen wir uns in der Stadt stellen.

Bezüglich der Aufwertung in der Erneuerung der Verkehrswege stimme ich Herrn Richter zu.
Allerdings sehe ich Industriedenkmäler nicht als Schandflecke und freut mich nicht über jeden phantasielosen Investor
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3. Warum die große Wohnungsnachfrage in Oberursel?

Kein Widerspruch!
Klar kommen die alle wegen der Nähe zu Frankfurt und den strukturellen Vorteilen:
Es bleibt trotzdem die Frage, ab wann das Boot voll ist.

Komisch, dass immer nur von der “Stadt im Grünen“ geredet wird – und nie von dem “Grünen in der Stadt” Frown
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4. Ziel ist behutsame Entwicklung.

Boah – wie können Wort und Tat nur so stark voneinander abweichen ?

Wenn unter “Stadtreparatur” das Entfernen liebenswerter Plätze geleichzusetzen ist, können mir Brums “schöne” Worte gestohlen bleiben.
Ansonsten teile ich seinen Wunsch nach einer “maßvollen Entwicklung” und der Erhaltung (oder besser Wiederherstellung) der “Wohn- und Lebensqualität”, des “freundliches Gesichts” und der “Zuzugs-Chancen für junge Familien” (wobei ich letzteres durch die derzeitige Bebauung eher nicht relaisiert sehe)
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5. Warum Hohemarkstraße?

Siehe Punkt 1.
Es muss ALLES gleichberechtigt realisierbar sein:
Ein dichtes innerstädtisches Grün in Kombination mit einer dichten innerstädtischen Bebauung, um so eine Zersiedelung der Ortsränder (atzelhöhl, Hasengarten Gattenhöfer Loch, Borngrund, Urselbachauen etc) so weit wie möglich zu vermeiden. 
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6. Demografischer Wandel. Neubauten sorgen aktuell für Belastungen. 

Da kann ich Herrn Brums Ausführungen nicht ganz folgen.
In den bereits bestehenden Gebäuden kann doch auch eine junge Generation heranwachsen !
Ausserdem sind die zur Zeit entstehenden Neubauten entlang der Hohemarkstrasse doch viel zu teuer für “normale” Familien mit Kindern ?

Und ist es nicht so, dass dem demografischen Wandel zufolge zukünftig eher weniger als mehr Häuser benötigt werden ?
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7. Die starke Bautätigkeit entlang der Hohemarkstraße geht dem Ende zu.

Klar – ist ja auch kein Platz mehr Smile
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8. Es sind sehr attraktive Wohngebiete entstanden

Hmm – Geschmackssache.
Ich finde das Design eher scheusslich Frown
…und ich bin mal gespannt, ob die vielen Autos wirklich alle in der Tiefgarage verschwinden (und wie sich das mit den überlasteten Linksabbiegespuren entwickelt)

Klar – von innen sind die Wohnungen sehr attraktiv und schallgedämmt und wärmeisoliert und tralala
…und den Leuten, die dort hinziehen, scheint es auch egal zu sein, wie die von aussen aussehen (sonst würden sie ja nicht dorthin ziehen)
Mir als Aussenstehendem ist es jedenfalls nicht egal !!
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9. Die CDU kritisiert eine zu starke Verdichtung und die Riegelbebauung.

Dieses Parteien-Hick-Hack “wer hat was wann” ist mir echt schnuppe !
Kein weiterer Kommentar..
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10. Wie geht es weiter mit dem Fischlein- und dem Post-Gelände?

Ich bin dafür, hier mit konkreten Modellen, Plänen, Fotos, Videos, Begehungen und Skizzen zu arbeiten – und die Gesamtbevölkerung rechtzeitig zu beteiligen.
Das allgemeine Ausschuss-B-Plan-Bla-Bla über GFZ, GRZ bringt nicht wirklich viel  Frown
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11. Die Entwicklungsschwerpunkte der Zukunft liegen im Süden der Stadt”

Falls überhaupt – dann hier ? ! 

Ansonsten gilt für mich auch hier das oben bereits Geschriebene:
Konkrete und rechtzeitige “Beteiligung” der Gesamtbevölkerung, ein frühzeitiges Erstellen von “Leitlinien” und “Verkehrskonzepten”, bewusste “Gestaltung” und “viel Grün” (nicht nur UM die Stadt sondern auch IN der Stadt) 

An die erstellten Leitlinien sollte die Verwaltung sich dann aber auch halten (es sei denn, es beginnt eine neue Diskussion, weil die Rahmenbedingungen sich verändert haben)
Also nicht so wie jetzt (wo bereits 2014 die erst 2008 erstellten Leitlinien ignoriert werden)
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