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Wir schaffen neue ALTLASTEN (Glyphosat/Roundup)
16. April 2015
11:41
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Gisela Gruetzmacher
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Heute Morgen wurde ich Zeuge, wie auf meiner Straße Gift gesprüht wurde.

Ein BSO Mitarbeiter mit Tank auf dem Rücken sprühte den Randstreifen an der Straßenbahn mit, wie er mir bestätigte,

ROUNDUP, diesem Unkrautvernichtungsmittel, das GLYPHOSAT enthält. Jeder, der am 31.März 2015 (bzw. 1.4. oder 10.4.)

in ARTE die Sendung: TOTE TIERE – KRANKE MENSCHEN gesehen hat oder sich noch nachträglich im Internet anschaut,

der bekommt eine Ahnung davon, wie bedenklich es ist, dieses Mittel einzusetzen. Im Text zu der Sendung heißt es:

“Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. In den Ställen verenden Tausende Rinder. Die Landwirte kämpfen in ihren Beständen mit Fruchtbarkeitsproblemen, Fehlgeburten, missgebildeten Kälbern. Und: Sie erkranken selbst.Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Totalherbizids Glyphosat, des weltweit am häufigsten eingesetzten Pestizids, findet.Allein in der europäischen Landwirtschaft werden jährlich Millionen Liter glyphosathaltiger Pestizide eingesetzt.

Vom geheimnisvollen Tiersterben ist auch Dänemark betroffen. Ein Schweinezüchter hat über Jahre und an mehreren Zehntausend Tieren das Verhältnis von Glyphosatgehalt im Futter und der Rate an Missbildungen seiner Ferkel dokumentiert. Läßt sich daraus ein Zusammenhang zwischen der Höhe derGlyphosatrückstände und der Missbildungsrate ermitteln? Französische Wissenschaftler stellten in bisher einmaligen Tierversuchen erhebliche Schadwirkungen von Glyphosat fest und sahen sich kurz nach Veröffentlichung ihrer Studie einer intensiven Gegenkampagne seitens der Industrie ausgesetzt.

Die Dokumentation geht diesen Zusammenhängen und Vorgängen nach. 80 bis 90 Prozent des Tierfutters, das in Nordeuropa in den Trögen der Nutztiere landet, ist importiert: genverändertes Korn aus Nord-und Südamerika.Die Genveränderung besteht aus einer künstlich geschaffenen Resistenz gegen Glyphosat. Konsequenz: Das Getreide ist vollgesogen mit dem Pestizid. Das Fleisch dieser Tiere landet auf den Tellern der Verbraucher.”

In der Sendung kommt eine deutsche Wissenschaftlerin zu Wort, die in einem Art Selbstversuch ihr eigenes und das Blut ihrer Mitarbeiter untersucht hat und feststellen musste, dass keine der Blutproben frei von Glyphosat war. Wahrscheinlich haben wir alle auch schon davon in unserem Blut, unfreiwillig durch unsere Ernährung aufgenommen. Aber der dicke Hund ist, dieses Glyphosat sprühen wir auch noch freiwillig an unsere Straßenränder, nur weil wir so kurzsichtig sind und kein “Unkräutchen” akzeptieren wollen. Da akzeptieren wir lieber, dass vor unserer Haustüre ROUNDUP mit GLYPHOSAT drin gesprüht wird. Dort, wo bei mir vor der Haustüre am Randstreifen zur Bahn im Moment noch viel Löwenzahn herrlich gelb blüht, da wird nach dem heutigen Sprühen bald “saubere” Ödnis sein. Ich kann nur alle naturliebenden Orscheler aufrufen, die Stadt zu bestürmen auf dieses Pestizid zu verzichten, auch um den Preis von mehr “Unkraut”, dessen Anblick auch schön sein kann. Wir müssen wieder einen “gesünderen” Blick auf die Natur bekommen.

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WaldBock, Nicole Santos
20. April 2015
10:10
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Gisela Gruetzmacher
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Gerade habe ich in meinem Postfach einen Aufruf von “avaaz”, der besagt, dass GLYPHOSAT im Verdacht steht krebserregend zu sein und dass die EU  GLYPHOSAT offiziell überprüfen lässt und avaaz bittet um Unterstützung, damit dieses Gift, das unsere Umwelt und uns belastet und bedroht, vom Markt verschwindet. Das ist genau das glyphosathaltige Spritzmittel, Unkrautvernichtungsmittel, das Oberursel zur Unkrautvernichtung einsetzt. (Beispiel siehe oben letzte Woche in der Berliner Straße)

https://secure.avaaz.org/de/monsanto_dont_silence_science_loc_eu/?bggmdhb&v=57284

http://www.dw.de/pflanzenschutzmittel-unterkrebsverdacht/a-18333776

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/glyphosat-hoehere-krebsgefahr-durch-weltweit-verwendetes-pesti

http://www.taz.de/!156939/

und auf Englisch:

http://www.ft.com/cms/s/0/8b79a572-cf14-11e4-893d-00144feab7de.html#axzz3XOmCcv9c

Sorgen wir gemeinsam dafür, dass unsere Straßenränder, Spielplätze (?) und Felder nicht weiterhin mit Glyphosat belastet werden!

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WaldBock, Nicole Santos
23. April 2015
17:25
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WaldBock
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Durchaus sinnvoll, dass man sich bei der Stadt etwas mehr Gedanken um die Wahl der Spritzmittel macht. Wobei ich der Meinung bin, dass jedes verspritzte Pflanzengift gesundheitlich nicht unbedenklich ist. Doch wahrscheinlich gibt es deutlich weniger bedenkliche Mittel, als gerade RoundUp. 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/22/monsanto-fordert-von-who-ruecknahme-einer-kritischen-roundup-studie/

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Gisela Gruetzmacher, Nicole Santos

Seltsam ... wir 'jungen' sollen "nicht vergessen" was einst geschah so von wegen Krieg und so ... Doch schaue ich mir das Treiben der predigenden, teils BETAGTEN Politiker an, so frage ich mich angesichts deren Machenschaften und des wackligen Weltfriedens, warum ihre 'Predigten' vom Nicht-Vergessen sich so wenig in ihren eigenen Taten widerspiegeln.

28. April 2015
21:27
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Claudia von Eisenhart Rothe
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So lange die Chemielobbyisten an den Schaltstellen in den Zulassungsbehörden das Sagen haben und die Landwirte (und Städte) ihnen folgen, wird sich nichts ändern.  So habe ich das in einer Diskussionsrunde mit Landwirten vor einiger Zeit hier in Oberursel erlebt. Haarsträubend war auch, dass manch ein Landwirt den Unterschied zwischen Mikrolitern, Millilitern, Mikrogramm und Milligramm offensichtlich überhaupt nicht kannte. “Viel hilft viel” ist immer noch die platte vorsintflutliche Devise. Hier in dieser Stadt macht der BSO ohnehin was er will – die Roundup-Vorräte sollen wohl noch verspritzt werden?? Es gibt doch eindeutige Entsogungsrichtlinien.

Wir klären seit Jahrzehnten auf und scheuen auch die rechtliche Auseinandersetzung nicht.

Es lohnt sich!

http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/pestizide/bayer_vs_bund/

http://www.bund.net/honigbiene

28. April 2015
21:31
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Claudia von Eisenhart Rothe
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PS: Grauenvoll: links saftiges Grün, rechts gelbe, verdorrte, tote Pflanzen. Mein Hund mit seiner Nase und seinen Pfoten auf dem Gift, Kleinkinder mit ihren Schuhen, ihren Rollern auf dem Gift.

Was nutzt ein “grüner” Umweltdezernent???????????????????????????????????????

7. Mai 2015
15:10
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Doris Staab
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Tut mir leid, wenn ich das Feindbild stören muss. Die einzigen, für die das Thema Glyphosat in Oberursel in der Politik ein wichtiges Thema war und ist in den letzten Jahren, sind die Grünen. Sie haben dazu Anträge und Anfragen gestellt. Wer bei der Podiumsdiskussion war, hat auch mitbekommen, dass weder Schorr noch Brum vom Glyphosateinsatz derzeit wegwollen. Die OBG auch nicht, wenn man hört was von dieser Seite im Stadtparlament (z.B. in der letzten Sitzung) dazu geäußert wurde. Auch wenn ich mich wiederhole: Auch Vorlagen des Umweltdezernenten müssen vom Magistrat abgesegnet werden. Ich vermute, dass die Glyphosatbefürworter von CDU und OBG im Magistrat eine Mehrheit auf Ihrer Seite haben und deshalb jede Veränderung blockieren.

Wenn Schorr ehrlich ist, woran ich nicht zweifeln will, wird er Fragen dazu auch ehrlich beantworten.

Man kann natürlich fragen: was nützt ein grüner Umweltdezernent, wenn die Mehrheit der Politiker und Entscheider (beim BSO) porenreine Pflasterritzen zum günstigen Preis wichtiger findet als  eine gesunde Lebensumwelt für die Bürger? Der einzige Weg für Veränderungen ist: andere Mehrheiten schaffen. Aber da muss man dicke, dicke Bretter bohren. Genau das macht aber Christof Fink. Ihn deswegen so anzufeinden finde ich nicht in Ordnung. Der BUND ist schließlich auch nicht Schuld, wenn er trotz seiner geäußerten Bedenken, nicht alles verhindern kann. Ist er deshalb “unnütz”? Glaub ich nicht.

7. Mai 2015
22:06
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WaldBock
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Stimmt – und gerade da ist die Frage schon berechtigt! 
Was nützt ein (grüner) Umweltdezernent, der, wenn er sich denn einsetzt, von der scheint's, was Glyphosat angeht, ahnungslosen bzw belehrungsresistenten Mehrheit abgewürgt wird?
Wenn seine sachkundige Meinung ignoriert wird und sowieso mehrheitlich zu Gunsten wirtschaftlicher Beweggründe oder aus schlichter Uneinsichtigkeit entschieden wird – stellt sich tatsächlich die Frage – Was nützt er?

Natürlich geht es nicht gegen Herrn Fink – sondern stellt die Amtsposition in Frage, die schlicht zu wenig Einfluss nehmen kann. Er darf quasi nur auf den ‘guten Willen' hoffen – das ist etwas zu wenig finde ich und traurig außerdem. Wobei – in der Politik nichts außergewöhnliches, wenn es um Umweltschutz (Mensch- Natur- & Tierschutz) geht, leider.

Seltsam ... wir 'jungen' sollen "nicht vergessen" was einst geschah so von wegen Krieg und so ... Doch schaue ich mir das Treiben der predigenden, teils BETAGTEN Politiker an, so frage ich mich angesichts deren Machenschaften und des wackligen Weltfriedens, warum ihre 'Predigten' vom Nicht-Vergessen sich so wenig in ihren eigenen Taten widerspiegeln.

29. Juni 2015
19:16
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Gisela Gruetzmacher
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Heute ist in der Taunus Zeitung auf Seite 22 ein Artikel über GLYPHOSAT unter dem Titel: “Hessen verzichtet auf Unkraut-Gift”. Bitte an alle Oberurseler, vor allem Entscheidungsträger, bitte lesen und handeln. Kleine Kostprobe aus dem Artikel: Man hat die Muttermilch von 16 stillenden Frauen untersucht und dabei festgestellt, dass bei allen Frauen der Anteil an GLYPHOSAT in der Muttermilch höher war, als der Wert bei Trinkwasser sein dürfte. 

Zudem hat die Weltgesundheitsorganisation schon im März 2015 den in Unkrautvernichtungsmitteln enthaltenen Wirkstoff GLYPHOSAT als wahrscheinlich krebserregend eingestuft.

Also liebe Privatleute, liebe Oberurseler Politiker, lasst die Finger von dem Zeugs!

30. Juni 2015
14:48
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Franz Zenker
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Also bei den letzten Diskussionen, die ich so mitbekommen habe ging es eigentlich nur um den Kostenfaktor. Wenn es also so ist, daß Sparen um jeden Preis angesagt ist, dann wirds eben noch teurer. Wenn es also zur allgemeinen moralischen Lebensgrundlage gehört zu sparen egal wie teuer das kommt, dann wirds auch teuer. Ich habe zwar keine Ahnung von biologischen und damit verträglichen Methoden, kann mir aber vorstellen, daß diese Methoden eben teurer sind. Jetzt stellt sich dann natürlich die Frage: Was ist uns wichtiger: 1. die Gesundheit oder 2.das Sparen…….mal sehen wer dieses Rätsel lösen kann,,,damit da keine Mißverständnisse aufkommen: ich würde die Gesundheit wählen, aber meine Meinung ist so was von flüssig…naja eben überflüssigCool

14. Juli 2015
12:27
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Doris Staab
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Es tut sich was. Wenn schon nicht beim BSO, dann zumindest hier.

https://umweltministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/hessen-reagiert-auf-risiken-von-glyphosat

Damit sollte sich der BSO schleunigst mit anderen Methoden (mechanisch, thermisch, stellenweise mehr Toleranz) auseinander setzen, damit er nach Ablauf seiner Ausnahmegenehmigung, (am besten aber sofort !!) über Alternativen verfügt.

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Gisela Gruetzmacher, Nicole Santos
22. Juli 2015
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Von der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erhielten wir folgende Mitteilung:

GRÜNE fordern CDU und OBG auf, endlich einem Konzept zur Vermeidung von Glyphosat in Oberursel zu zu stimmen.

Die GRÜNE Stadtverordnetenfraktion betrachtet mit Sorge, dass trotz des Stadtverordnetenbeschlusses vom 25.09.2013 noch immer kein Konzept zur weitestgehenden Vermeidung des Unkrautvernichters Glyphosat vorliegt.

„Dass die Weltgesundheitsorganisation das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat mittlerweile als möglicherweise krebserregend eingestuft hat, ist ein mehr als deutliches Alarmzeichen.“, so der umweltpolitische Sprecher der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Oberursel, Frank Böhme. „Dass in Untersuchungen von Muttermilch auch Rückstände des Mittels gefunden wurde, sollte jeden ins Grübeln bringen.“

Die Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatte eine Untersuchung in Auftrag gegeben, in der Muttermilchproben auf das Mittel Glyphosat untersucht wurden. Entgegen aller Beteuerungen, das Mittel sei vollkommen und reichere sich nicht in Organismen an, bestehen nun Zweifel an der Harmlosigkeit des Mittels.

„Es ist nicht Aufgabe des Kommunalparlaments und des Magistrats, wissenschaftliche Studien zu bewerten und sich eine eigene Meinung zu bilden, ob Glyphosat nun krebserregend ist oder nicht.“, betont Frank Böhme, „Aber es ist unsere Aufgabe zu entscheiden, ob ein Mittel, dass im Verdacht steht krebserregend zu sein, weiter auf städtischen Flächen eingesetzt werden soll.“

Die GRÜNE Stadtverordnetenfraktion wähnte Oberursel auf einem guten Weg, als 2013 das Stadtparlament auf Antrag der GRÜNEN Fraktion den Magistrat aufforderte, ein Konzept zur weitestgehenden Vermeidung von Herbiziden vorzulegen. „Schon damals mussten wir Kompromisse eingehen, damit unser Antrag überhaupt eine Mehrheit fand. Beispielsweise mussten wir die Forderung aufgeben, auf städtischen verpachteten Flächen keinen Glyphosat-Einsatz zu erlauben.“, so erinnert sich Frank Böhme. „Dass sich nun im Magistrat immer noch keine Mehrheit für ein solches Konzept zur weitestgehenden Vermeidung findet, obwohl sich die Meldungen häufen, dass das Mittel krebserregend sein könnte, ist vollkommen unverständlich.“

Dabei hat der 1. Stadtrat Christof Fink unmissverständlich auf Nachfragen der GRÜNEN in der Stadtverordnetenversammlung geantwortet, dass er den Einsatz des Mittels Glyphosat nicht befürwortet. „Im Magistrat hätten CDU und GRÜNE numerisch eine Mehrheit, ebenso gemeinsam mit SPD und OBG.“, darauf weist die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Stadtverordnetenfraktion, Christina Herr, hin. „Deshalb fordern wir die Vertreter der CDU und OBG im Magistrat auf, endlich einem Konzept zur weitest gehenden Vermeidung des Unkrautvernichtungsmittel zu zu stimmen! Oder lassen sie es passieren und das Parlament in einer öffentlichen Diskussion entscheiden!“

Mittlerweile hat die Umweltministerin des Landes Hessen, Priska Hinz, verfügt dass, soweit rechtlich möglich, der Einsatz von Glyphosat auf städtischen Flächen nicht mehr zugelassen werden solle. Ausweislich der von dem 1. Stadtrat Christof Fink vorgelegten Ausnahmegenehmigung für den Einsatz auf städtischen Flächen, läuft diese im März 2016 aus.

Dies ist Grund genug für die GRÜNE Stadtverordnetenfraktion in der kommenden Stadtverordnetensitzung nachzufragen, wie der Magistrat die Chancen einschätzt, eine weitere Genehmigung für den Einsatz von Glyphosat auf städtischen Flächen zu erhalten, einschätzt.

„Wir können nur hoffen, dass das Handeln auf übergeordneten Ebenen dafür sorgt, dass das Unkrautvernichtungsmittel in Oberursel wenigstens auf städtischen Flächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden, nicht mehr eingesetzt wird, wenn es schon nicht gelingt, in Oberursel eine Mehrheit dafür zu finden.“, so Frank Böhme und Christina Herr abschließend. „Besser wäre es allerdings, die CDU und OBG könnten sich überwinden, endlich einem umfassenden Verzicht zu zu stimmen. GRÜNE und SPD haben leider keine Mehrheit, endlich den Schutz der Menschen und der Umwelt einen wichtigen Schritt voran zu bringen.“

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Das Thema ist bereits in BrunnenTreff und Facebook diskutiert worden, und zwar hier:
 
KiTa am Rande des Bostik-Geländes: http://ow.ly/PXplq
 
Der Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird in der kommenden Bürgermeisterwahl keine Wahlempfehlung abgeben: http://ow.ly/PXpJO
 
Frankreich verbietet Verkauf von Glyphosat-Produkten: http://ow.ly/PXpSB
 
Ich würde hier gerne mal das Thema Roundup diskutieren: http://ow.ly/PXpVM

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Hier ist der Link zur Frage der Grünen in der morgigen Stadtverordnetenversammlung: http://ow.ly/PXql

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Kommentare aus dem Oberurseler Forum  in Facebook vom 22. Juli 2015:

Thomas Barth: Klemmt die Shift-Taste beim Wort Glyphosat oder Roundup? So etwas hinterlässt immer einen ganz faden Beigeschmack…

Ulrich Fink: Roundup ist cool, viel hilft viel.

Nicole Santos: Christof Fink Warum stellen die Grünen wenn sie gegen die Nutzung sind, nur eine Frage und nicht gleich einen Antrag für die Einstellung?

Ulrich Fink: Sag mal ne Alternative, Gutmensch.

Markus Schramm: Hacke, und Hände sowie feuer

Herold Binsack: Sprachlos nahm ich kürzlich zur Kenntnis wie ein durchaus nicht unbekannter Oberurseler Bienenzüchter die Auffassung kundtat, dass Glyphosat ganz sicherlich unschuldig sei am Sterben seiner Bienen. Über dessen Parteizugehörigkeit, die mir bekannt ist, möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern. Doch möchte ich in Erinnerung rufen, wie lächerlich jene Parteidisziplin mal wirkte, als diese, von ihren Anhängern, die Selbstironie nicht bemerkend, wie folgt besungen wurde: Die Partei, die Partei hat immer Recht…

Nicole Santos: Ich hätte wohl gleich mal hier im Forum posten sollen. Endlich gibt es eine Diskussion dazu. Super! http://ow.ly/PXpVM

Frank Böhme: Im September 2013 haben wir Grüne u.a. das Thema Glyphosat mit einem Antrag zum Verzicht auf den Einsatz von Herbiziden erstmalig aufgegriffen. Mit der erneuten Frage haben wir das Thema nur wieder aufgreifen wollen. Leider hat damals unser Antrag in unverwässerter Yform keine Mehrheit gefunden. Der Widerstand quer durch alle anderen Fraktionen war leider ernüchternd…

Nicole Santos: Nun, jetzt haben sie ja etwas mehr Stütze und Argumente Wink

Ulrich Fink: ich bin NICHT gegen den Verzicht auf toxic stuff. Ganz im Gegenteil. Aber wer gackert muss dann auch Ei legen: ist erstmal teurer (ja, nur primärkosten, ersparen wir uns das). Und dafür sehe ich keine Mehrheit.

Niels Galow: Unkraut abfackeln mit nem kleinen Brenner. RoundUp ist echt heftig!

Frank Böhme: Das Ei hätten wir gelegt. Die anderen Hennen haben aber in der Tat mit Hinweis auf höhere Kosten nicht wirklich ausbrüten wollen. Ist letztendlich eine Frage der Prioritäten …

Graham Tappenden: Gilt noch eigentlich der BUA Beschluss vom 25.09.2013?
“Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat der Stadt Oberursel (Taunus) ein Konzept zur weitest gehender Vermeidung von Herbiziden vorzulegen. Dieses Konzept soll Alternativen zum Herbizideinsatz, die notwendigen Pflegemaßnahmen sowie die nötigen Kosten und den Personaleinsatz beinhalten. Das Konzept ist dem Bau- und Umweltausschuss zur Beschlussfassung vorzulegen.”

Mein letzten Stand vom 30.04.2015 war “Der Konzeptentwurf befindet sich nach wie vor im Beschlussverfahren”.

(Also ja, aber noch nichts veröffentlicht. Richtig?)

Christof Fink: Right

Graham Tappenden: Danke.

Frank Böhme: Der gilt noch. Hängt im Magistrat … Ist im übrigen nicht unser ursprünglicher Antrag sondern die verwässerte Form um überhaupt eine Mehrheit zu finden.Letztendlich ein Minimalkompromiss und selbst der hängt…

Graham Tappenden: Also nehme ich an, dass jeder weiteren Antrag abgelehnt oder für erledigt erklärt wird, weil diesen noch im Umlauf ist?

Mark Wald Bock: Wer das Zeug mag, kann es sich ja in die Nase ziehen – garantiert NIE WIEDER POPEL! Smile

Aber mal ernsthaft:
Kosten hin oder her … ich geb gerne 1 Euro pro Monat dazu, dass das Gejammer über die Kosten aufhört. An anderen Stellen werden zu Gunsten städtischer Schönheit oder Sicherheit (Gesundheit) im Straßenverkehr 100tausende rausgehauen.
Es kann doch eigentlich nicht angehen, dass man, NUR weil man es nicht SIEHT, aber es sehr wohl und inzwischen nachweislich die Gesundheit gefährdet, genau auf diese pfeift und aus Bequemlichkeit wie Kosteneinsparung weiterhin dieses Zeug einsetzt.
Es handelt sich bei Glyphosat genau wie bei einem Ampeldefekt, wo Autofahrer und Fußgänger gleichzeitig grün haben und eine Gefährdung der Gesundheit!

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Gisela Gruetzmacher
23. Juli 2015
18:57
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Kommentare aus dem Oberurseler Forum in Facebook vom 22. Juli 2015:

Olaf Jochens: Die Bürger würde es schon interessieren, wer von den Stadtverordneten weiterhin für den Einsatz von Glyphosat ist.

Nicole Santos: Ich könnte mir vorstellen wer. Es soll Menschen geben, die im privaten davon profitieren, und mit gut gehender Landwirtschaft ihr Einkommen sichern.

Nicole Santos: Und die anderen haben halt einfach keine Ahnung, und machen sich nicht die Mühe, mal näher damit zu befassen. Ich habe genug Links, Videos, Berichte etc. im “Orscheler Ding” und bei den “Oberurseler Eltern” dazu gepostet, diese wurden auch von verschiedenen Stellen gesehen. Aber anscheinend haben sich zu wenige wirklich mal damit befasst, denn jeder gesunde Menschenverstand würde sofort dieses Dreckszeug aus der Stadt und unsere Landwirtschaft verbannen. Alternativen wurden aufgezeigt. Die Begründung, warum die Alternativen nicht eingesetzt werden, sind die Kosten. Auch ich bin bereit mehr zu zahlen, und ich denke andere auch. Aber man kann ja auch so tun, als hätte man es nicht gehört Yellbzw. gelesen. Ja, man muss halt Prioritäten setzen,

Bernd Lokki Peppler: Ja – gehört auch bei mir zu den Themen, die ich schon die ganze Zeit vor mir herschiebe Frown

Das grundsätzliche Problem ist der hohe Arbeitslohn in unserer Region.
Ich habe auch gerade das Problem mit wucherndem Grün und dem Wunsch der Nachbarn nach mehr Grünschnitt
…und bin daher schon seit Tagen und vor allem Nächten damit beschäftigt.

Jemanden für diese Arbeiten anzustellen, kann ich mir nicht leisten (Kosten)
…und Chemie einzusetzen bringt nichts (falsche Wirkung, langfristiger Schaden an Umwelt)

Es bleibt also nur, da selber ranzugehen (bin auch nur kurz für diesen Eintrag aus dem Gebüsch gekrochen)
…und krieche auch gleich wieder zurück *schwitz* *juck* *kratz* Frown

Nicole Santos: Menschen, die vor lauter Profitgeilheit und Geiz Menschen- und Tierleben riskieren widern mich an.

Herold Binsack: Nicole Santos:… oder sträflich ignorant, wie die Oberurseler Allparteien-Allianz, die sich hinter ihrem Grünen-Feigenblatt verschanzt.

Nicole Santos:

Gut so: Eine Eilverordnung verbietet ab heute Saatgut, das mit bestimmten Pflanzenschutzmitteln behandelt wurde. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt will damit dem Bienensterben entgegenwirken.

Posted by Bioland on Donnerstag, 23. Juli 2015

Wurde gerade aktuell gepostet. Betrifft zwar nicht direkt Roundup, aber genmanipuliertes Saatgut und andere Herbizide, die am Bienensterben schuld sind .

Bernd Lokki Peppler Aktuelles Foto aus dem Herzen unserer Stadt:
es war interessant, wie viele Menschen mich in der halben Stunde, in der ich mit dem Kraut rund um die Telefonsäule beschäftigt war, gefragt hatten, warum ich da kein Unkrautvernichtungsmittel nehmen würde Frown

Unkrautfoto-Bernd-L.-Peppler.jpg

 

Bernd Lokki Peppler: Das eigentliche Problem hierbei ist, dass bei dem Ausbessern von Gehwegen so geschlampert wird
…und dann in den Ritzen eben viel Unkraut wächst.

Nicole Santos: tja Bernd. Das ist leider Gottes einfach Unwissenheit.

Bernd Lokki Peppler: ?

Nicole Santos: Wenn diese Menschen das Wissen besäßen, was genau dieses Gift mit uns anstellen kann, würden sie Dich das nicht fragen.

Nicole Santos: Ich hatte mich heute morgen mit 2 Müttern unterhalten über das Thema. Die eine hatte es schon mal gehört, die andere wußte weder wer Monsanto ist, noch was Roundup oder Glyphosat ist. Als ich ihnen erklärte, wie wo was, waren sie natürlich dagegen, wie es jeder normal denkende Mensch auch sein sollte.

Nicole Santos: Danke für den Artikel Götz Nawroth : http://ow.ly/Q01Hd

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Gisela Gruetzmacher
24. Juli 2015
00:54
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Frau Hintz (Grüne) kann ja viel vorschlagen (vor ca 1 Monat) und ankündigen ZUKÜNFTIGE Genehmigungen zur Ausbringung von Glyphosat restriktiver zu handhaben.
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/politik/hessen/land-will-einschraenkungen-bei-unkrautvernichter-glyphosat_15739441.htm

Ob das den BSO irgendwie beeindrucken wird? Das glaube ich nicht.

 

Wenn aber das EU-Parlament Monsanto Tür und Tor öffnet, haben wir verloren. Die Landwirte sind ohnehin von den Gift-Lobbyisten indoktriniert, sie glauben dem, der ihnen vorrechnet wie einfach man das Unkraut doch mit dem Gift entfernen kann.

Deswegen: Druck ausüben zumindest mit der Unterschrift hier:

https://www.campact.de/glyphosat/

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Nicole Santos
21. August 2015
19:43
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Nicole Santos schrieb im Oberurseler Forum in Facebook am 18. August 2015:

ARD Reportage zum Thema Glyphosat (das auch in Oberursel massiv eingesetzt wird) und der mittlerweile zugelassenen Genmais SmartStax. Unbedingt anschauen!:

https://www.facebook.com/MrBodyDefinition/videos/514011428749180/?fref=nf

21. August 2015
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Kommentare aus dem Oberurseler Forum in Facebook am 18. August 2015:

Catherine Obstétar: Immer wieder nach der Devise: nach mir die Sinnflut, solange das Portemonnaie sich füllt.

Nicole Santos: Es wurde an verschiedenen Stellen schon darüber diskutiert:
https://www.facebook.com/groups/oberurseler.forum/permalink/1000301330001967/
hier: https://www.facebook.com/groups/355939894492797/permalink/837101583043290/
und hier: https://www.facebook.com/groups/355939894492797/permalink/826740337412748/

Marcus Godehardt: Nicole Santos Danke für den Beitrag, muss sagen auf sowas sollten wir verzichten, lieber ein bissel mehr Unkraut und dafür gesünder Leben.

Nicole Santos: Eben

Martina U. Sandro: Heftig hätte nicht gedacht das so ein Ergebnisse in den Urinproben raus kommt kein wunder das ne Grippe jetzt immer länger dauert

Mark Wald Bock: Der Bericht ist bereits von 2013! Was ihn dadurch aber nicht uninteressanter macht …

… in D wurde schon so einiges gentechnisch veränderte im Freifeld angebaut. Lässt nachschauen unter

http://apps2.bvl.bund.de/stareg_web/showflaechen.do?year=2014

Auch in Hessen wurde schon angebaut (halt eben auf wenigen Quadratmetern nur, aber es wurde …)

http://apps2.bvl.bund.de/stareg_web/search.do?year=all&d-16544-p=72&d-16544-s=1&d-16544-o=2

… weg vom Mais und hin zum Gemüse – für mich um Grunde das gleiche

Tja diese Konzerne poppen uns immer wieder (sorry) … und was macht unsere Regierung … sie enthält sich bei der Entscheidung betreffend GenMais … und nochmal gepoppt (sorry) … man achtet mehr auf von Monsanto bezahlte Studien (weil die ja so riesig angelegt und aussagekräftig sind) statt auf unabhängige Studien … und die des Bürgers mehrheitlich ablehnende Meinung … ignoriert man ebenfalls … popp …

Es ist schon eine gewaltige Sauerei – und NIEMAND weiß genau, was bei diesen Freiflächenversuchen alles ins Freie umliegende Land verschleppt wurde.

Erst seit der Alarmglocke der WHO … fängt man zögernd an in Sachen Glyphosat zurück zu rudern. Es ist traurig –
Hier hat es vielleicht mehr Sinn von unten nach oben an den gesunden Menschenverstand der Städte, Gemeinden, Länder zu appellieren, damit das Zeug schnellmöglich einfach nicht mehr gekauft und eingesetzt wird, als auf eine Entscheidung der trägen & blinden Bundesregierung zu hoffen.

Wobei … auch da kann man was tun

http://www.bund.net/aktiv_werden/aktionen/glyphosat_verbieten/

Nicole Santos: Danke Waldbock. Wusste nicht wie alt dieser Bericht ist, aber ich dachte mir dass er älter sein muss. In einem der voran gegangenen Videos (das des Bauern) kriegt man ja erklärt, dass bereits 30% des Futterschrotes aus USA kommt und dieses genmanipuliert ist. Außerdem wurde ja schon vor längerer Zeit die Möglichkeit freigegeben, seine Produkte mit “gentechnikfrei” zu markieren wenn sie es denn sind. (Siehe Mais). Die Menschen wollen es jedoch nicht hören. Es ist billig. “Man könnte ja die armen damit füttern” etc. . Spätestens wenn man sich diese durchaus seriösen Videos/ Reportagen anschaut, liest und sich näher damit beschäftigt (wie funktioniert das mit dem Genmais/Schrot ect. und dem Glyphosat .. Schaltet sich der gesunde Menschenverstand ein. Aber man muss sich schon die Mühe machen und sich wenigstens mal die Berichte dazu (diesen zB) anschauen.

Mark Wald Bock: Ja – das Problem ist … MAN SIEHT ES NICHT … ES STINKT NICHT … ES IST AUF DEM PRODUKT NICHT SICHTBAR … ES IST BILLIG …

So unauffällig, erregt leider kaum etwas eine größere Aufmerksamkeit.
Daher hast Du vollkommen Recht – es ist wichtig, sich diese kurzen Reportagen anzuschauen. „smile“-Emoticon
Man MUSS gar nicht genau wissen, wie was entsteht, oder was da genau abgeht. Das ist letztlich zu fachlich. Und dann wird oft das Gegenteil erreicht – die Leute blenden ab. „frown“-Emoticon
Wichtig ist: Zu wissen, dass dieses Zeug nachweislich Schäden hervorrufen kann! Und jeder mit gesundem Menschenverstand, sollte (wird) auf Grund dieser Tatsachen lieber etwas tiefer in die Tasche greifen, als sich und seine Nachkommen mit diesem Dreckszeug zu belasten.
Ich hoffe schwer, dass dies auch bei der Stadt ENDLICH etwas handfestes bewegt.

Stephan Schwarz: Die GRÜNEN in Oberursel drängen schon lange darauf, dass die Stadt kein Glyphosat mehr einsetzt. Bislang war diese Position nicht mehrheitsfähig. Die anderen Parteien wollen bislang auf diesen umstrittenen Stoff nicht verzichten, weil andere Methoden der Unkrautbeseitigung teurer und auch etwas weniger effektiv sind.

Ich hoffe, dass der Druck der Bürger und auch die neueren Berichte in den Medien, die anderen Parteien zum Umdenken bringt.

Außerdem gilt: Der Einsatz von Glyphosat durch die Stadt ist nur aufgrund von Ausnahmegenehmigungen durch das Regierungspräsidium erlaubt. Diese laufen im März 2016 aus. Die GRÜNE Landesumweltministerin hat angekündigt, dass zukünftig solche Ausnahmegenehmigungen deutlich restriktiver vergeben werden. Es bestehen deshalb gute Chancen, dass Oberursel in Zukunft Glyphosat nicht mehr einsetzen darf.
Wir alle müssen aber aufmerksam bleiben.

Nicole Santos: Danke Stephan. Das ist uns durch die anderen Diskussionen bereits bekannt, aber gut dass Du es noch einmal zusammengefasst hast, meine Hoffnung ist ja, dass es etwas mehr streut, indem man es öfter postet Smile leider war das bisherige Feedback hier im Forum und auch bei den Oberurseler Eltern wirklich seeehr gering, was leider nicht auf “Druck der Bürger” hoffen lässt. Man hat den Eindruck, dass es die Leute nicht interessiert, was natürlich daran liegt, dass sie nicht drüber bescheid wissen. Viele machen sich aber auch einfach nicht die Mühe, sich mal diese 5 Minuten Video anzuschauen. Aber alle wundern sich drüber, dass im Familien- oder Bekanntenkreis so viele Krebs haben Frown

Stephan Schwarz:Smile Ich wollte keine Eulen nach Athen tragen. Ich bin froh, wenn der aktuelle Sachstand bezgl. Glyphosat in Oberursel möglichst vielen bekannt ist.
Ich hatte aber den letzten Satz von Mark Wald Bock so verstanden, dass er der Meinung ist, dass die Stadt(politik) bei dem Thema völlig unbeweglich und ignorant ist. Und dem wollte ich aus GRÜNER Sicht widersprechen.

23. August 2015
19:26
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Johanna Fehrends
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Sehr interessanter Thread! 

26. August 2015
18:50
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Kommentare aus dem Oberurseler Forum in Facebook am 24. August 2015:

Marcus Godehardt: Würde es bei den Personen von der Decke in Ihrer Wohnung tropfen, würden Sie was dagegen unternehmen. Da aber kein direkter Zusammenhang zwischen Glyphosat und Erkrankungen für den Laien erkennbar sind, wirds ignoriert.

Mark Wald Bock: Stephan Schwarz, es ist ja schon löblich und auch schön, dass der grüne Sektor auf den Verzicht drängt. Das find ich gut … und aus GRÜNER Sicht stimmt das auch. Solange aber nichts passiert – also sich de facto nix ändert, wird es dennoch all in all von der Stadtpolitik ignoriert; heißt: Die Bemühungen der Grünen betreffend des Verzichts auf Glyphosat abgewürgt.

Herold Binsack: Martina U. Sandro: Nicht nur die Grippe, auch all die anderen Vireninfektionen: Durchfall, Atemwegserkrankungen, und dgl.

Martina U. Sandro: Das stimmt alles andere auch, dauert länger und man kriegt es öfters

Herold Binsack: Und ich dachte schon ich spinne.

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